18. November 2022 / 12:43 Uhr

Reaktion auf Interview von Cristiano Ronaldo: Manchester United leitet "angemessene Schritte" ein

Reaktion auf Interview von Cristiano Ronaldo: Manchester United leitet "angemessene Schritte" ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Cristiano Ronaldo sorgte mit deftigen Aussagen für Aufsehen.
Cristiano Ronaldo sorgte mit deftigen Aussagen für Aufsehen. © IMAGO/PA Images (Montage)
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Manchester United hat nach der Ausstrahlung des kompletten TV-Interviews von Cristiano Ronaldo reagiert. Der Klub habe bereits Schritte eingeleitet. Welche Konsequenzen die Aussagen für den Portugiesen haben könnten, ist jedoch noch unklar. 

Nach der Ausstrahlung des zweiten Teils des aufsehenerregenden Interviews von Cristiano Ronaldo hat Manchester United ein kurzes Statement abgeben und verkündet, als Reaktion auf das TV-Interview "angemessene Schritte eingeleitet" zu haben. Wie diese Schritte aussehen, wurde von dem Klub nicht konkretisiert: "Wir werden keine weiteren Kommentare abgeben, bis dieser Prozess abgeschlossen ist", heißt in der Mitteilung, die aus lediglich zwei Sätzen besteht.

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Am Donnerstagabend waren die zweiten 45 Minuten des insgesamt 90-minütigen Gesprächs des portugiesischen Superstars mit Star-Moderator Piers Morgan veröffentlicht worden. Darin untermauerte Ronaldo seine Kritik an Trainer Erik ten Hag. Er erklärte unter anderem, dass er sich vor der Verweigerung einer Einwechslung im Premier-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur von dem niederländischen Coach "provoziert" gefühlt habe.

Im Anschluss hatte der Klub den 37-Jährigen kurzzeitig aus dem Kader gestrichen. "Ich war sehr, sehr, sehr, sehr enttäuscht von der Kommunikation von Manchester United. Um ehrlich zu sein, hatte ich nie ein Problem mit einem Verein oder einem Trainer. Und sie haben mich drei Tage suspendiert, was ich als sehr viel empfunden habe (…). Es war eine Schande", so Ronaldos Reaktion.

Zudem widersprach der Angreifer den Medienberichten aus dem Sommer, dass er Manchester United habe verlassen wollen, jedoch kein anderer Klub Interesse gehabt habe: "Ich war hier glücklich, um ehrlich zu sein, ich war motiviert, hier eine tolle Saison zu spielen. Aber sie wiederholen immer wieder, dass niemand Cristiano will. Wie kann man einen Spieler nicht wollen, der letztes Jahr 32 Tore geschossen hat, auch in der Nationalmannschaft?"

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Abgelehnt habe er nach eigner Aussage ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien, das ihm unglaubliche 350 Millionen Euro eingebracht hätte. Dieses Angebot nicht anzunehmen sei zwar "hart" gewesen, "aber ich dachte auch, dass ich hier sehr glücklich bin, dass ich immer noch Tore schießen kann. Ich glaube immer noch, dass ich viele, viele Tore schießen und der Mannschaft helfen kann, weil ich immer noch glaube, dass ich gut bin".

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