21. Juli 2021 / 16:51 Uhr

Real-Zugang David Alaba über Vorgänger Ramos, den Trainer-Wechsel und seine Rolle

Real-Zugang David Alaba über Vorgänger Ramos, den Trainer-Wechsel und seine Rolle

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
David Alaba steht inzwischen bei Real Madrid unter Vertrag.
David Alaba steht inzwischen bei Real Madrid unter Vertrag. © IMAGO/GEPA pictures (Montage)
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David Alaba steigt bei seinem neuen Klub Real Madrid ein. Bei seiner offiziellen Vorstellung am Mittwoch spricht der 29-jährige Österreicher unter anderem über seinen Vorgänger Sergio Ramos, den Trainer-Wechsel von Zinédine Zidane zu Carlo Ancelotti und seine Position in der Aufstellung der Königlichen.

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Der österreichische Nationalspieler David Alaba tritt beim spanischen Rekordmeister Real Madrid in große Fußstapfen. Der 29-Jährige, der im Sommer ablösefrei vom FC Bayern nach Spanien gewechselt war, zeigte am Mittwoch während seiner offiziellen Vorstellung stolz das Trikot mit der Nummer 4 in die Kameras. Dieses Shirt trug bei Real jahrelang der frühere Welt- und Europameister Sergio Ramos, der zu Paris Saint-Germain wechselte.

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"Ich habe mit dem Verein darüber gesprochen, sie haben mir diese Nummer angeboten und ich glaube, es gab keine andere Nummer. Ich wollte von keinem anderen Spieler verlangen, dass er mir seine Nummer gibt. Es ist natürlich auch eine Ehre für mich und ich sehe das als Motivation. Diese Nummer steht für Führung und Stärke", sagte der 29-jährige Abwehrspieler bei der Pressekonferenz am Mittwoch in Madrid. Außerdem sprach der frühere Bayern-Star über...

…den Wechsel nach Madrid: "Natürlich geht für mich hiermit ein Traum in Erfüllung. Ich sitze hier beim größten Verein auf dieser Welt und es erfüllt mich natürlich mit Stolz. Deshalb kann ich es nicht mehr erwarten, das weiße Trikot anzuziehen und für Real Madrid aufzulaufen."

…die Vergleiche mit Sergio Ramos: "Ich bin nicht gekommen, um mich mit anderen Spielern zu vergleichen - ich bin David Alaba. Ich werde versuchen, meine Stärken auf mein Spielniveau zu bringen. Ramos war lange hier, sehr erfolgreich, kennt den Klub in- und auswendig."

…über seine Entscheidung pro Madrid: "Ich habe mich entschieden, den Schritt in meiner Karriere zu wagen. Natürlich habe ich verschiedene Angebote erhalten, aber es gab nur eine Option und es war Real Madrid. Dies ist ein wahr gewordener Traum, es ist der größte Verein der Welt und das ist die Herausforderung, nach der ich gesucht habe."

…über den Abgang von Trainer Zinédine Zidane: "Ich war traurig, dass Zidane den Verein verlassen hat. Aber ich war auch froh, dass jetzt Ancelotti der neue Trainer ist. Wir haben eine gute Beziehung und es ist eine große Freude, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten."

…über seine Position: "Ich bin sehr flexibel, kann auf verschiedenen Positionen spielen. Die Entscheidung liegt beim Trainer - und ich vertraue ihm."

…einen möglichen Transfer von Kylian Mbappe zu Real: "Er ist unumstritten ein Weltklassespieler und besitzt enorme Qualität. Ich denke aber, das betrifft mich nicht, diese Frage sollte an andere gerichtet werden."

…die Abgänge von Ramos und möglicherweise auch Varane: "Ich hätte natürlich gerne mit Ramos gespielt. Er ist ein Anführer, es wäre mir eine Freude gewesen. Mit Varane würde ich natürlich gerne spielen. Er ist ein Spieler, der exzellenten Fußball spielt. Er ist ein toller Verteidiger und hat sehr gute Qualitäten."

…die Stimmung im Bernabéu: "Es wird eine große Ehre für mich sein, vor den Real-Fans zu spielen. Ich war ja mit Bayern öfter zu Gast hier. Das Bernabeu-Stadion war immer sehr beeindruckend."

…seine erste Erinnerung an Real: "Es ist ein riesiger Klub auf der ganzen Welt. Schon in jungen Jahren, als ich in Wien lebte, wusste ich viel."

…das Spanischlernen: "Ich habe ein paar Vokabeln aus meiner Zeit in München intus, weil wir immer wieder spanische Spieler bei uns hatten. Aber ich will so schnell wie möglich Spanisch lernen. Und natürlich habe ich mit Toni Kroos gesprochen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit ihm."

…die Chancen mit Real auf den Champions-League-Titel mit Real: "Ja! Ein klares ja."

Alaba hatte die Bayern in diesem Sommer nach über einem Jahrzehnt und zahlreichen Titelgewinnen verlassen. Bei Real unterschrieb er einen Fünfjahresvertrag. Klub-Präsident Florentino Pérez sicherte ihm die Unterstützung aller Real-Fans zu. "Du kommst von Bayern, einem befreundeten Klub, und ich danke dir, dass du dich für Real Madrid entschieden hast, um deine Karriere fortzusetzen", sagte Pérez.