18. Juli 2020 / 13:29 Uhr

"Lage sehr schlecht": Real-Boss Perez schließt Toptransfers aus – Keine Chance auf Havertz?

"Lage sehr schlecht": Real-Boss Perez schließt Toptransfers aus – Keine Chance auf Havertz?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Florentino Perez sieht bei Real Madrid keine Chance auf Top-Transfers in diesem Jahr - und schloss damit indirekt auch einen Deal um Kai Havertz aus.
Florentino Perez sieht bei Real Madrid keine Chance auf Top-Transfers in diesem Jahr - und schloss damit indirekt auch einen Deal um Kai Havertz aus. © imago images/ZUMA Press/Avanti
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Die Folgen der Corona-Pandemie haben Real Madrid offenbar fest im Griff. Teure Transfers werde es in diesem Sommer nicht geben, erklärte Präsident Florentino Perez jetzt nämlich und schloss damit indirekt auch eine Verpflichtung von Leverkusen-Star Kai Havertz aus.

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Der frischgebackene spanische Meister Real Madrid bekommt die wirtschaftlichen Konsequenzen der Corona-Pandemie anscheinend unmittelbar zu spüren. Wie Vereinspräsident Florentino Perez in der Radiosendung El Transistor erklärte, werden die Königlichen in der laufenden Transferphase auf kostspielige Neuzugänge verzichten. Das würde auch einem Deal um den von mehreren Klubs umworbenen Leverkusener Kai Havertz ausschließen.

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"Die Lage ist sehr schlecht", betonte Perez und erläuterte: "Es wäre schwierig, unsere Spieler um Gehaltseinsparungen zu bitten, um die Situation zu überstehen, und dann loszuziehen, um große Transfers zu tätigen. Das kann warten, bis die Lage es Madrid erlaubt, wieder optimale Verpflichtungen vorzunehmen."

Real Madrid wohl ohne Chance auf Havertz

Damit wäre der spanische Klub auch aus dem Rennen um Kai Havertz vorzeitig ausgeschieden. Der deutsche Nationalspieler soll laut Kicker einen Wechsel ins Ausland noch in diesem Sommer favorisieren. Als wahrscheinliches Ziel gilt der FC Chelsea, der bereits Leipzig-Stürmer Timo Werner verpflichtet hat. Inklusive Boni soll der Deal um Havertz nach Vorstellungen von Bayer Leverkusen die Gesamtsumme von 100 Millionen Euro übersteigen – wohl zu viel für Real Madrid.

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"Das Stadion ist eine wichtige Quelle für unser Einnahmen und wir haben so 25 Prozent verloren. Spiele ohne Fans treffen die größeren Klubs härter, weil TV-Rechte nicht so entscheidend für uns sind", begründete Perez die Maßnahme des Klubs. Zudem sei ein großer Teil der verfügbaren Gelder in die Renovierung des Estadio Santiago Bernabeu geflossen. Immerhin läuft es sportlich besser für die Madrilenen, die am Donnerstag die erste Meisterschaft seit drei Jahren fix machten.