02. Januar 2021 / 11:08 Uhr

Bericht über Gehalt und Vertragsdauer: Real Madrid soll Alaba-Gespräche forcieren – Zidane stimmt zu

Bericht über Gehalt und Vertragsdauer: Real Madrid soll Alaba-Gespräche forcieren – Zidane stimmt zu

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
David Alaba könnte den FC Bayern mit Ziel Real Madrid verlassen.
David Alaba könnte den FC Bayern mit Ziel Real Madrid verlassen. © Getty
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Real Madrid dringt im Transfer-Werben um David Alaba offenbar auf einen Abschluss. Wie die "Marca" berichtet, wollen die Madrilenen die Verhandlungen mit dem Defensiv-Star des FC Bayern weiter intensivieren. Trainer Zinédine Zidane habe grünes Licht gegeben.

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Bahnt sich im Poker um David Alaba ein Ende an? Die Zeichen verdichten sich, dass der FC Bayern München und der Defensivspezialist am Saisonende getrennte Wege gehen. Wie die Marca berichtet, intensiviert Real Madrid nun das Werben um den 28-Jährigen. Die "Königlichen" gelten schon länger als Favorit für einen Transfer des Münchners und sollen nun ein konkretes vertragliches Angebot vorlegen – in Höhe von 10 Millionen Euro Netto-Jahresgehalt über die kommenden vier Jahre. Die Gehaltswünsche Alabas hatten die Pläne einer Vertragsverlängerung beim deutschen Rekordmeister zuvor durchkreuzt.

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Stattdessen habe Trainer Zinédine Zidane der Klubführung dem Bericht zufolge nun grünes Licht gegeben, bei den Transfer-Verhandlungen die nächsten Schritte einzuleiten. Alaba selbst hätte die Madrilenen bereits als Wunschziel erklärt. Sein Vertrag bei der Mannschaft von der Säbener Straße läuft zum Saisonende aus. Der Österreicher könnte den Verein somit nach über zehn Jahren als FCB-Profi ablösefrei verlassen.

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Bayern-Vertragsgespräche mit Alaba ergebnislos

Im November hatte der FC Bayern sich noch um einen Verbleib des Leistungsträgers bemüht, das Angebot zur Vertragsverlängerung aber zurückgezogen, nachdem die Seite des Bayern-Profis eine vom Verein gesetzte Frist zur Zustimmung verstreichen ließ. Mehrere Verhandlungsrunden zwischen den FCB-Bossen sowie den Alaba-Beratern Pini Zahavi und Vater George Alaba waren zuvor ergebnislos zu Ende gegangen.

Der Grund für die gescheiterten Verhandlungen soll das von der Alaba-Seite geforderte Gehalt gewesen sein. "Die Haltung des Vereins ist klar. Wir haben David Alaba den roten Teppich ausgerollt und sind an unsere Grenzen gegangen. David und speziell sein Berater Pini Zahavi sind nicht über diesen roten Teppich gegangen", hatte Bayern-Vorstand Oliver Kahn im Interview mit der Sport Bild erklärt.


Auf die Frage, ob der Teppich noch einmal ausgerollt werden könnte, antwortete der ehemalige Nationaltorwart: "Ich wüsste im Moment nicht, wie das passieren sollte." So wie es aussehe, "orientiert er sich um. Das müssen wir akzeptieren." Die Worte des Ex-Kapitäns kurz vor Weihnachten klangen bereits nach Abschied: "Wir haben alles versucht, um David zu überzeugen, beim FC Bayern zu verlängern. Natürlich schmerzt es, ihn zu verlieren, nicht nur wirtschaftlich. Aber wir hatten uns Limits gesetzt, und das waren keine Corona-Limits", so Kahn.