26. Juni 2020 / 17:01 Uhr

Toni Kroos: Fußballstar gibt Hinweis auf neuen GFC-Investor

Toni Kroos: Fußballstar gibt Hinweis auf neuen GFC-Investor

Alexander Kruggel
Ostsee-Zeitung
Seit Mitte Mai gibt es alle zwei Wochen eine neue Folge „Einfach mal Luppen“ mit Toni Kroos und seinem Bruder Felix (v.l., hier beim GQ Men of the Year Award 2019). In der aktuellen Folge „Bruderliebe an der Kloschüssel“ geht es dabei erstmals auch um die gemeinsame Jugendzeit in Greifswald und Rostock.
Seit Mitte Mai gibt es alle zwei Wochen eine neue Folge „Einfach mal Luppen“ mit Toni Kroos und seinem Bruder Felix (v.l., hier beim GQ Men of the Year Award 2019). In der aktuellen Folge „Bruderliebe an der Kloschüssel“ geht es dabei erstmals auch um die gemeinsame Jugendzeit in Greifswald und Rostock. © Britta Pedersen/dpa
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Hat Toni Kroos sich vielleicht verquatscht? In der aktuellen Ausgabe seines Podcasts „Einfach mal Luppen“ plaudert der 30-jährige Fußballstar zusammen mit seinem jüngeren Bruder Felix in gewohnter Manier aus dem Nähkästchen – und lässt unter anderem durchscheinen, dass der Greifswalder FC möglicherweise einen neuen Investor für sich gewonnen hat.

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Absicht oder Freudscher Versprecher? In der aktuellen Ausgabe des Podcasts „Einfach mal Luppen“, der gemeinsam von Fußball-Weltstar Toni Kroos und seinem Bruder Felix (Union Berlin) betrieben wird, geben die beiden erneut einen Einblick in ihr Leben abseits des Spielfeldes. Erstmals thematisierten die Kroos-Brüder dabei ausführlicher die zusammen verlebte Jugendzeit in Greifswald und Rostock.

Toni Kroos berichtet von neuem „Geldgeber“

Unter anderem beantworteten beide die Frage eines Zuhörers, ob sie das Geschehen rund um den Greifswalder FC verfolgen würden, dessen erste Mannschaft von Vater Roland Kroos trainiert wird. „Die haben da ja so ein bisschen eine Art Geldgeber, der da ein bisschen was machen will, damit es da vorangeht“, meldete sich darauf der 30-jährige Real-Profi zu Wort.

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Hat der GFC einen neuen Sponsor?

Bisher äußerte der Verein lediglich, in Vorbereitung auf die nächste Saison weitere Sponsoren gewinnen zu wollen oder dass Gespräche mit potenziellen Investoren geführt würden. Dass der GFC bereits einen bestimmten Geldgeber für sich gewonnen hat, wäre neu. „Es stimmt, dass die Gespräche mit einem möglichen Partner inzwischen sehr intensiv geführt werden. Es liegen in diesem Fall auch bereits konkrete Konzepte vor, wie sich die Unterstützung gestalten könnte“, erklärte GFC-Präsident Heiko Jaap auf Anfrage des SPORTBUZZER. Um wen es sich bei dem geheimnisvollen Partner handelt, wollte der Vereinsvorsitzende allerdings nicht verraten: „Dafür ist es noch zu früh. Bisher wurden noch keine Verträge unterzeichnet.“

Es tut sich was in Greifswald

Wer das Geschehen um den Greifswalder FC in den letzten Monaten aufmerksam verfolgt hat, kommt zweifelsfrei zu dem Schluss: Es tut sich was in Greifswald. Da wären zum einen die sportlichen Ambitionen, mit der ersten Männermannschaft den Sprung in die Regionalliga zu meistern. Im Laufe der vergangenen Saison äußerten verschiedene Vertreter des Vereins mehrfach, dieses Ziel innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre definitiv erreichen zu wollen.

Dass hier auf keinen Fall Luftschlösser gebaut werden, zeigt schon ein kurzer Blick auf die Bilanz der letzten Spielzeit: Die Mannschaft um Kapitän John Berger kassierte die wenigsten Gegentore in der NOFV-Oberliga Nord und konnte mit Peterson Appiah einen der Top-Torschützen vorweisen. Am Ende reichte es nach dem Saisonabbruch und der Anwendung der Quotientenregel nur für Platz zwei und somit nicht für den Aufstieg.

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Auch Jugend und Vereinsstruktur um Fokus

Zum anderen investierte der Greifswalder FC zuletzt in mehr Personal für den eigenen Jugendbereich. So wurde bereits im April der ehemalige Leiter von Hansas Nachwuchsleistungszentrum, Stefan Karow, als Koordinator engagiert. Ebenfalls aus Rostock kam im Juni Martin Schröder als neuer Coach für die A-Jugend; in derselben Woche wurde verkündet, dass Steven Oklitz (ehem. PSV Ribnitz-Damgarten) künftig das U17-Team der Boddenkicker betreuen wird. „Der Nachwuchs ist uns ganz wichtig und deswegen wollen wir auch dort die richtigen Strukturen schaffen, damit wir leistungsorientierten Fußball spielen können“, wurde Cheftrainer Kroos kürzlich in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert.

Um sowohl der ersten Mannschaft, als auch dem Nachwuchs den höherklassigen Fußball zu ermöglichen, hat die Mitgliederversammlung des Greifswalder FC vor kurzem eine Änderung der Vereinssatzung beschlossen. Demnach ist es nun möglich, eine Kapitalgesellschaft zu Gründen, in die der Spielbetrieb dieser Teams ausgelagert werden kann.