06. Januar 2021 / 09:44 Uhr

Real Madrid erzielt offenbar weiter keine Einigung mit Sergio Ramos - Gespräche "an totem Punkt"

Real Madrid erzielt offenbar weiter keine Einigung mit Sergio Ramos - Gespräche "an totem Punkt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Klub-Boss Florentino Pérez (links) führt die Verhandlungen mit Sergio Ramos.
Klub-Boss Florentino Pérez (links) führt die Verhandlungen mit Sergio Ramos. © imago images/AFLOSPORT/Getty/Montage
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Sergio Ramos könnte ab Sommer nochmal ein neues Kapitel in seiner Karriere aufschlagen. Nach 16 Jahren bei Real Madrid läuft Ende Juni der Vertrag aus. Die Königlichen würden wohl gerne mit der Verteidiger-Legende verlängern. Doch dem 34-jährigen Nationalspieler passen offenbar die Konditionen nicht.

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Es kriselt offenbar zwischen Kapitän Sergio Ramos und den Verantwortlichen von Real Madrid. Die Verhandlungen zwischen dem 34-Jährigen und dem spanischen Top-Klub laufen wohl bereits seit einigen Monaten. Doch eine Einigung vermeldeten die Königlichen bis dato noch nicht. Woran das liegt? Wie die AS titelt, befinden sich die Gespräche über eine Ausweitung des Kontraktes "an einem toten Punkt". Es habe am vergangenen Wochenende zwei Treffen zwischen Ramos und Klub-Boss Florentino Pérez gegeben - beide angeblich ohne Erfolg.

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Der Vertrag des spanischen Nationalspielers läuft am 30. Juni aus. Wie die Marca berichtet, bietet Real seinem Abwehrboss nur einen Einjahresvertrag an. Das Gehalt soll weiterhin bei zwölf Millionen Euro netto pro Jahr liegen. Mit der Dauer des neuen Arbeitspapiers und mit dem Verdienst sei Ramos nicht einverstanden. Der Kapitän fordert angeblich mindestens eine Verlängerung um zwei Jahre, über das Gehalt wolle er noch verhandeln.

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Als möglichen Ramos-Ersatz nannte die Marca bereits David Alaba vom FC Bayern München. Der spanische Rekordmeister wolle seine Bemühungen zu Beginn des neuen Jahres intensivieren und den Transfer für den Sommer so schnell wie möglich perfekt machen, berichtete das Blatt. Der Vertrag des 28-Jährigen in München läuft am 30. Juni aus, der Abwehrspieler könnte ablösefrei wechseln. Alaba habe bereits angedeutet, dass er gerne bei Real spielen würde, schreibt die Marca. Auch sportlich passe der Abwehrspieler sehr gut in das Team von Trainer Zinedine Zidane, der einer Verpflichtung des Österreichers bereits zugestimmt haben soll.

Doch wie ginge es bei einer möglichen Alaba-Verpflichtung mit Ramos weiter? Es gibt offenbar zwei Optionen: Ramos akzeptiert das Angebot oder er verlässt den Verein nach 16 Jahren. Die spanischen Zeitungen nannten bereits ganz konkret zwei mögliche Abnehmer: Manchester City und Paris Saint-Germain. Beide Klubs könnten bereits mit dem 34-Jährigen in Verhandlungen treten. Seit Beginn des Jahres kann Ramos ohne Erlaubnis von Real mit anderen Klubs sprechen und dort auch einen ab 1. Juli 2021 geltenden Vertrag unterzeichnen. Der Vorteil für den spanischen Nationalspieler: ManCity oder PSG akzeptieren wohl die Forderungen, zudem könnte Ramos ein ordentliches Handgeld einstreichen.