16. Juli 2020 / 23:00 Uhr

Real Madrid bezwingt Villarreal und entthront Barcelona: Kroos zum zweiten Mal spanischer Meister

Real Madrid bezwingt Villarreal und entthront Barcelona: Kroos zum zweiten Mal spanischer Meister

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Real Madrid mit dem deutschen Nationalspieler Toni Kroos (rechts) ist zum 34. Mal spanischer Meister.
Real Madrid mit dem deutschen Nationalspieler Toni Kroos (rechts) ist zum 34. Mal spanischer Meister. © imago images/Cordon Press/Miguelez Sports
Anzeige

Real Madrid ist zum 34. Mal spanischer Meister. Durch einen 3:1-Sieg über den FC Villarreal machten die "Königlichen" um den deutschen Nationalspieler Toni Kroos den Titel am Donnerstag perfekt. 

Anzeige
Anzeige

Die "Königlichen" sind zurück auf dem Thron: Durch einen 3:1-Sieg über den FC Villarreal machte Real Madrid mit dem deutschen Nationalspieler Toni Kroos am Donnerstag am vorletzten Spieltag der La Liga die spanische Meisterschaft perfekt. Der FC Barcelona verlor parallel gegen CA Osasuna in Überzahl 1:2, kann Real im Saisonfinale am kommenden Sonntag bei sieben Punkten Rückstand aber nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen. Am sportlich aus Sicht des Spitzenduos nun bedeutungslosen letzten Spieltag der spanischen Liga muss Real am Sonntag bei CD Leganes an, Barça gastiert bei Deportivo Alaves.

Mehr vom SPORTBUZZER

Seit 2012 erst der zweite Meistertitel für Real Madrid

Für den Rekordmeister aus der spanischen Hauptstadt ist es nach zwei Toren von Karim Benzema (29., 77./Foulelfmeter) und einem Treffer von Marco Asensio (90.+5) der 34. Meistertitel, jedoch erst der zweite in den vergangenen acht Jahren. Denn seit 2012 hatten die Königlichen mit Ausnahme von 2014, als sich Atlético Madrid die Krone aufsetzte, fast immer Barça den Vortritt lassen müssen. Zuletzt hatte Real den Titel 2017 errungen - damals wie heute hieß der Trainer Zinedine Zidane, der 2018 nach drei Champions-League-Titeln in Serie von seinem Amt zurückgetreten war, jedoch nicht einmal ein Jahr später im März 2019 auf die Trainerbank der Madrilenen zurückkehrte. Vicente Iborra (83.) gelang mit einem perfekt getimten Kopfball nur noch der Anschluss für Villarreal. Der Erfolg gegen Villarreal war der zehnte Sieg in Serie.

Titeljäger Toni Kroos: Alle Trophäen des Weltmeisters

Meister, Champions-League-Sieger und Weltmeister: Klickt euch durch die gigantische Titelsammlung von Toni Kroos! Zur Galerie
Meister, Champions-League-Sieger und Weltmeister: Klickt euch durch die gigantische Titelsammlung von Toni Kroos! ©

Mit dem Erfolg ging nun eine für Real ungewohnt lange Durststrecke ohne einen wichtigen nationalen Titel zu Ende. Der letzte Liga-Gewinn datierte von 2017, der letzte Pokaltriumph stammt sogar von 2014. Der Sieg in der spanischen Supercopa 2019 diente den erfolgsverwöhnten Fans nicht wirklich als Trost. Zumal der FC Barcelona acht der letzten elf Liga-Titel geholt und zwischen 2014 und 2018 vier Mal in Serie auch den Pokal gewonnen hatte.

Real Madrid will auch den Titel in der Champions League

Ein weiterer Titel könnte für Real aus der Saison 2019/2020 noch hinzu kommen. Denn am 7. August bestreitet das Team das wegen der Coronavirus-Pandemie seit März aufgeschobene Rückspiel im Achtelfinale der Champions League bei Manchester City. Das erste Duell hatten die Engländer jedoch in Madrid mit 2:1 für sich entschieden. Toni Kroos, der seit seinem Wechsel vom FC Bayern München 2014 für Madrid spielt, hat mit der Meisterschaft seiner Titelsammlung eine weitere Trophäe hinzugefügt. Auch für ihn ist es in seiner Zeit bei Real jedoch erst der zweite Meistertitel.

Barcelona war im Heimspiel gegen Mittelfeldklub CA Osasuna bereits in der 16. Minute durch einen Treffer von José Arnáiz in Rückstand geraten. Der Ausgleich gelang Lionel Messi per Geniestreich: der Weltfußballer zirkelte in der 62. Minute einen Freistoß ins Netz. Die Schlussphase bestritt Barca nach der Roten Karte für Enric Gallego (77.) in Überzahl, dennoch verlor das Team von Trainer Quique Setien nach einem Tor von Ruben Torres (90.+4). Dritter ist Atlético Madrid, das nach Toren von Liverpool-Schreck Marcos Llorente (54.) und Thomas Partey (77.) in Getafe gewann.