26. April 2020 / 12:25 Uhr

Red-Bull-Boss Horner hofft auf Formel-1-Start am 5. Juli - "Muss nur ein Schalter umgelegt werden"

Red-Bull-Boss Horner hofft auf Formel-1-Start am 5. Juli - "Muss nur ein Schalter umgelegt werden"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Red-Bull-Teamchef Christian Horner hofft auf einen Start der Formel-1-Saison am 5. Juli in Österreich. 
Red-Bull-Teamchef Christian Horner hofft auf einen Start der Formel-1-Saison am 5. Juli in Österreich.  © Getty Images/Montage
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Am 5. Juli könnte die Formel-1-Saison mit gleich zwei Rennen in Österreich beginnen. Christian Horner, Teamchef von Red Bull, betonte die guten Bedingungen in Spielberg, mahnte aber auch dazu, die globale Corona-Krise nicht aus den Augen zu verlieren.

Nach fast zwei Monaten des totalen Stillstands laufen die Vorbereitungen für einen verspäteten Saisonstart für die Formel 1. Am 5. Juli soll der Rennkalender im österreichischen Spielberg eröffnet werden - womöglich mit gleich zwei Grand Prix', um die verlorene Zeit aufzuholen. Red-Bull-Boss Christian Horner ist jedenfalls zuversichtlich, dass die Formel 1 im Juli wieder ihren Betrieb aufnehmen kann, trotz der anhaltenden Coronavirus-Pandemie.

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Christian Horner: "Vollständig gerüstet für die Formel 1"

"Es ist immer wichtig, ein Ziel zu haben, sogar in Zeiten der Unsicherheit wie dieser. Ohne ein Ziel im Leben driften die Dinge einfach ab", wird Horner in der englischen Zeitung The Sun zitiert. "Es ist alles bereit. Es muss nur noch ein Schalter umgelegt werden. Das ist eine maßgeschneiterte Einrichtung, die vollständig gerüstet für die Formel 1 ist", betonte der Teamchef von Red Bull weiter.

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Die finale Entscheidung hängt, ähnlich wie beispielsweise beim möglichen Restart der Bundesliga im Mai, an dem Urteil der örtlichen Behörden und Regierung. "Wenn die medizinischen Autoritäten und die Politik einverstanden sind, würde uns das einen Startpunkt geben, dem andere folgen können", unterstrich Horner auch die mögliche Vorbild-Wirkung eines Formel-1-Starts.

Horner: "Globale Krise größer" als Formel 1

Allerdings weiß der 46-jährige Brite um die vergleichsweise geringe Bedeutung eines Saisonstarts. "Die globale Krise ist größer als unser Sport", mahnte Horner und betonte die Flexibilität der Formel 1: "Wenn sich die Dinge ändern und es schlimmer wird, kann das alles immer geändert werden."

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Als Folge der Ausbreitung des Coronavirus war der ursprüngliche Auftakt der Rennserie in Australien am 15. März auf damals unbestimmte Zeit verschoben worden. Inzwischen hoffen die Verantwortlichen, die Saison mit immerhin 18 Rennen absolvieren zu können - auch, um den kleineren Teams das finanzielle Überleben zu ermöglichen.