10. Februar 2020 / 15:16 Uhr

Red Dragons KW besiegen Wolfenbüttel und Bramsche (mit Galerie)

Red Dragons KW besiegen Wolfenbüttel und Bramsche (mit Galerie)

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Anke Blume (l.) gelangen in der Begegnung gegen den MTV/BG Wolfenbüttel 29 Zähler. 
Anke Blume (l.) gelangen in der Begegnung gegen den MTV/BG Wolfenbüttel 29 Zähler. © Oliver Schwandt
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Basketball-Regionalliga: Erfolgreicher Heimspieltag für beide Mannschaften aus dem Dahmeland.

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Einen sehr erfolgreichen Doppelspieltag hatten die beiden Basketball-Regionalligateams der Red Dragons Königs Wusterhausen in der heimischen Paul-Dinter-Halle. Zuerst gewannen die Damen das Match gegen den Tabellendritten MTV/BG Wolfenbüttel mit 64:56 (18:6, 15:20, 9:11, 22:19). Im Ranking verbesserten sich die Dahmeländerinnen nach 14 Saisonpartien auf den sechsten Platz (12 Punkte). Anschließend konnte das Herrenteam einen verdienten 95:66-Sieg (21:17, 28:18, 28:16, 18:15) gegen TuS Ademax Red Devils Bramsche einfahren. Mit 16 Zählern ist die Mannschaft von Headcoach Michael Opitz nach 17 gespielten Partien weiterhin Tabellensiebter.

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In Bildern: Die Damen der Red Dragons siegen gegen Wolfenbüttel mit 64:56.

Die Damen der Red Dragons (weiße Trikots) siegen gegen Wolfenbüttel mit 64:56. Zur Galerie
Die Damen der Red Dragons (weiße Trikots) siegen gegen Wolfenbüttel mit 64:56. © Oliver Schwandt

Die Dragons-Damen gingen mit erheblichen Personalproblemen in das Spiel gegen Wolfenbüttel. So musste Trainer Dirk Stenke auf die verletzte Leistungsträgerin Patrycja Mazurczak verzichten. Weiterhin nicht zur Verfügung standen Anja Salomo (beruflich verhindert) und Luca Mairose. Trotz eines Rumpfkaders, Stenke hatte nur sieben Spielerinnen zur Verfügung, erwischten die Dragons den deutlich besseren Start in die Begegnung. Besonders Anke Blume war vom MTV kaum zu stoppen, denn bereits im ersten Viertel gelangen ihr drei erfolgreiche Dreipunktewürfe. Im weiteren Verlauf ließ sie noch fünf folgen. Mit 29 Zählern wurde sie auch Topscorerin des Matches.

Nach zehn Minuten lag die Mannschaft aus Königs Wusterhausen sicher mit 18:6 vorn. „Wir fanden sehr gut ins Spiel und bestimmten eindeutig das Geschehen auf der Platte“, lobte Stenke den guten Beginn seines Teams. Im zweiten Abschnitt verloren die Dragons etwas den Faden, auch, weil Wolfenbüttel besser in die Partie fand. 

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, so dass der dritte Durchgang mit 11:9 erneut an Wolfenbüttel ging. Im letzten Viertel war es das Stenke-Team, dass nach einer deutlichen Leistungssteigerung ein 22:19-Erfolg erreichte.

„Dieser Sieg gegen Wolfenbüttel war im Vorfeld sicherlich nicht eingeplant, denn die Gäste gingen als klarer Favorit in die Begegnung“, sagte Frauencoach Dirk Stenke, „unterm Strich war der Erfolg aber verdient, da wir einfach unsere Möglichkeiten besser nutzten als die Mannschaft aus Niedersachsen.“ Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Sally Burmeister, die in der Halbzeitpause mit Verdacht auf einen eingeklemmten Nerv ins Achenbach-Krankenhaus gebracht werden musste.

Ohne Maxim Rix Bramsche klar besiegt

Außer auf den weiterhin etwas angeschlagenen Maxim Rix konnte Herrencoach Michael Opitz im Match gegen Bramsche auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, der es nach einer guten Teamleistung schaffte, den vierten Sieg im fünften Spiel in diesem Jahr einzufahren.

„Meine Mannschaft hat sich nach einer guten Leistung erfolgreich für die Hinspielniederlage revanchiert. Zufrieden war ich mit unseren Dreipunktewürfen. Zum Ende des Matches und mit der hohen Führung im Rücken wurde mir etwas zu viel geworfen, sonst hätten wir eine Quote von der Dreierlinie von 40 Prozent gehabt“, so Opitz.

In den ersten zehn Minuten entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Mit einer knappen Vier-Punkte-Führung (21:17) beendeten die Dragons Abschnitt eins. In den folgenden Minuten vor dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber etwas die Schlagzahl und bauten Punkt für Punkt ihren Vorsprung aus und nach 20 Minuten lagen die Dragons mit 49:35 vorn. Nach dem Seitenwechsel sicherten sich die Hausherren auch die folgenden beiden Abschnitte mit 28:15 und 18:15. Beste Werfer bei der Mannschaft aus Königs Wusterhausen waren Nico Adamczak (21) und Acha Njei (16), der von neun Versuchen vier Dreier versenkte.

Red Dragons KW (Frauen): Blume (29), Zolotic (14), Mailahn (10), Gollnick (6), Burmeister (5), Huesmann, Jablonska

Red Dragons: Adamczak (21), Njei (16), Wilke (13), Trenz (11), Salijevic (10), Martin (8), Schoeps (6), Steffen (3), Dimitrijevic (3), Barry (2), Gerami (2),