17. Februar 2020 / 14:11 Uhr

Red Dragons KW gewinnen deutlich in Rendsburg

Red Dragons KW gewinnen deutlich in Rendsburg

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Regionalliga-Basketballer der Red Dragons Königs Wusterhausen freuen sich über den Sieg in Rendsburg. 
Die Regionalliga-Basketballer der Red Dragons Königs Wusterhausen freuen sich über den Sieg in Rendsburg. © Privat
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Basketball-Regionalliga: Der Erfolg der Dahmeländer bei den Twisters war der fünfte im sechsten Spiel 2020.

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Am 18. Spieltag der Basketball-Regionalliga konnten die Männer der Red Dragons Königs Wusterhausen einen verdienten 78:69-Erfolg (24:17, 21:12, 12:22, 21:18) beim Tabellenvorletzten BBC Rendsburg Twisters einfahren. Es war für die Dragons, die mit 18 Zählern auf Rang sieben stehen, der fünfte Sieg im sechsten Spiel im neuen Jahr.

In Bildern: 37 Stunden unterwegs mit den Red Dragons KW.

Dragons-Manager Andy Riebold posiert vor der Abfahrt vorm Berliner Funkturm. Zur Galerie
Dragons-Manager Andy Riebold posiert vor der Abfahrt vorm Berliner Funkturm. © Oliver Schwandt

Dragons-Coach Michael Opitz konnte nur mit neun Spielern die Reise in den Nordwesten der Republik antreten, da Nico Adamczak (krank), Maxim Rix und Madjou Barry (beide verletzt) nicht zur Verfügung standen. „Auch ohne Nico haben es meine Jungs von Anfang an richtig gut gemacht“, lobte der Dragons-Trainer die Leistung seines Teams, „allen voran Acha Njei, der von Rendsburg nur selten zu stoppen war, zog die jüngeren Spieler immer wieder mit.“

Die Brandenburger erwischten einen ganz starken Beginn, denn nach sechs Minuten lagen sie 12:7 vorn. In der selben Minute verletzte sich der litauische Profi der Rendsburger, Paulius Sakinis, so schwer am Knie, dass die Partie für ihn früh vorbei war. „Nach einem Schnellangriff war Paulius gestolpert“, schilderte Opitz die Situation, die zur Verletzung von Sakinis führte. „Für uns war es schon ein wenig von Vorteil, dass der Litauer nicht mehr in der Partie war“, gab der Dragons-Coach ehrlich zu. Nach zehn Minuten führten die Gäste mit 24:17.

Auch im zweiten Abschnitt hielten die Gäste das Tempo weiterhin recht hoch. Opitz konnte sich sogar den Luxus leisten, bereits frühzeitig im Match alle seine mitgereisten Akteure zum Einsatz zu bringen, denn jeder zeigte auf dem Parkett eine hervorragende Leistung. „Teilweise haben meine Jungs wie aus einem Guss gespielt. Sie standen sehr gut in der Verteidigung und ließen so kaum Punkte für die Twisters zu“, sagte der Dragons-Trainer weiter, der sich zur Pause über eine deutliche 45:29-Führung für sein Team freuen konnte.

Nach der Pause hatten die Dragons zehn schwache Minuten

Nach dem Seitenwechsel war bei den Dragons für zehn Minuten etwas der Wurm drin. Das lag sicherlich auch daran, dass der Amerikaner Garrett Jefferson mit zwölf Punkten seine Farben bis auf 51:57 heranbrachte. „Wir hatten den Ami bis zu diesem Zeitpunkt wirklich gut im Griff gehabt. So einen Klassespieler kannst du aber nie komplett ausschalten. Hinzu kam, dass sich ein wenig bei uns der Schlendrian eingeschlichen hatte, weil wir deutlich in Führung lagen. Darüber werden wir reden müssen“, kündigte Opitz an. Mit seinem dritten erfolgreichen Dreier von drei Versuchen sorgte Gabriel Salijevic anschließend für einen Neun-Punkte-Vorsprung, der im letzten Viertel erfolgreich verteidigt wurde.

Red Dragons KW: Njei (20/2 Dreier), Gerami (19/4), Martin (13), Salijevic (12/3), Dimitrijevic (6), Schoeps (4/1), Trenz (2), Wilke (2), Steffen