10. März 2020 / 14:27 Uhr

Red Dragons KW lassen gegen Bremen nichts anbrennen (mit Galerie)

Red Dragons KW lassen gegen Bremen nichts anbrennen (mit Galerie)

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Nico Adamczak (l.) war mit 35 Zählern, davon fünf erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe, der erfolgreichste Scorer der Partie Red Dragons KW gegen Weser Baskets Bremen. 
Nico Adamczak (l.) war mit 35 Zählern, davon fünf erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe, der erfolgreichste Scorer der Partie Red Dragons KW gegen Weser Baskets Bremen. © Oliver Schwandt
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Basketball Regionalliga: Die Dahmeländer besiegen die Hansestädter deutlich mit 87:71.

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Einen sogenannten Pflichtsieg gegen die Weser Baskets aus Bremen fuhr Basketball-Regionalligst Red Dragons Königs Wusterhausen am 22. Spieltag ein. Gegen den bisher punktlosen Tabellenletzten aus der Hansestadt gewannen die Dahmeländer in der heimischen Paul-Dinter-Halle mit 87:71 (18:19, 22:15, 27:24, 20:13).

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 In der Tabelle rangieren die Dragons nach ihrem zehnten Saisonerfolg nach wie vor auf dem siebten Rang (20 Punkte). „Ich hatte vor dem Match schon ein ungutes Gefühl in der Magengegend, denn wir wollten nicht die erste Mannschaft sein, die gegen Bremen eine Niederlage kassiert“, sagte Headcoach Michael Opitz nach dem Erfolg gegen die Baskets.

In Bildern: Die Red Dragons Königs Wusterhausen besiegen die Weser Baskets Bremen BTS Neustadt mit 87:71.

Die Red Dragons Königs Wusterhausen besiegen die Weser Baskets Bremen BTS Neustadt mit 87:71. Zur Galerie
Die Red Dragons Königs Wusterhausen besiegen die Weser Baskets Bremen BTS Neustadt mit 87:71. © Oliver Schwandt

Vor 50 Zuschauern musste er auf Stammspieler Acha Njei verzichten, der mit Fieber im Bett lag. Auch Maxim Rix stand verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Der Coach schenkte Alexandar Dimitrijevic von Anfang an sein Vertrauen, ließ dafür Spielmacher Jordan Lou auf der Bank. „Gegen die großen Bremer Spieler wollte ich nicht den kleinen Lou bringen, sondern mit Alexandar einen Akteur, der mit seiner Größe gut gegenhalten konnte“, begründete Opitz seine Aufstellungsänderung.

In den ersten zehn Minuten hielten die Gäste erstaunlich gut gegen. Den Hausherren gelang es aber in der Anfangsphase, sich durch zwei erfolgreiche Dreier von Nico Adamczak schnell auf 8:2 abzusetzen. Bremen steckte jedoch nicht auf und war beim 14:14 wieder zurück in der Partie. Das lag aber auch daran, dass die Dragons zu viele einfache Würfe leichtfertig liegenließen. In den folgenden Minuten wechselte die Führung ständig, nach zehn Minuten lagen die Norddeutschen knapp mit 19:18 vorn. „Es war von draußen gut zu sehen, dass die Baskets durchaus in der Lage sind, guten Basketball zu spielen. Warum sie in dieser Saison noch kein Match gewinnen konnten, ist mir wirklich ein Rätsel. Selbst gegen Spitzenteams wie der Eimsbütteler Turnverband oder die Baskets Wolmirstedt agierten sie lange Zeit auf Augenhöhe“, sagte Opitz weiter.

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Nach einer ordentlichen Ansprache in der Viertelpause übernahm seine Mannschaft im zweiten Abschnitt die Szenerie auf dem Parkett. Angetrieben von einem sehr gut aufgelegten Thomas Schoeps gelang es dem Dragons-Teams, das zweite Viertel mit 22:15 klar für sich zu entscheiden. „Wie Thomas unser Spiel lenkte, war schon sensationell. Mit klugen und überlegten Pässen wusste er immer wieder seine Mitspieler gekonnt in Szene zu setzen“, lobte Opitz die Leistung seines Routiniers.

Besonders profitierte davon Nico Adamczak, dem 35 Zähler im Duell gegen die Weser Baskets Bremen gelangen. „Wir habe heute wieder einmal gesehen, wie wichtig Nico für unser Spiel ist. Er geht ohne Furcht in die Zweikämpfe, um nach Foulspielen gegen ihn Freiwürfe herauszuholen. Gegen Bremen konnte er von 15 Freiwürfen 14 im Korb unterbringen. Was für eine tolle Quote“, staunte der Dragons-Headcoach.

Michael Opitz (Red Dragons): "Wir wollten die zwei Punkte holen"

Auch die beiden folgenden Spielabschnitte gingen mit 27:24 und 20:13 an den Regionalligisten aus Brandenburg. Opitz nutzte den Vorsprung seines Teams, um allen seinen Akteuren, die auf der Bank saßen, Einsatzzeiten zu geben. „So einfach, wie es das Endergebnis aussagte, war die Begegnung gegen die Truppe von der Weser bei weitem nicht. Bremen hat uns über lange Zeit das Leben so richtig schwer gemacht. Unterm Strich zählen aber nur die zwei Punkte, die wir gegen das Ligaschlusslicht auch holen wollten“, sagte Opitz.

Am kommenden Wochenende hat sein Team spielfrei. Das nächste Match in der Regionalliga bestreiten die Red Dragons Königs Wusterhausen am Sonnabend, den 21. März. Zu etwas ungewohnter Zeit von 19.30 Uhr wird in der Paul-Dinter-Halle die Partie gegen die TSG Bergedorf angepfiffen, die mit zehn Punkten auf dem elften Tabellenplatz liegt.

Red Dragons KW: Adamczak (35 Punkte/5 Dreier), Martin (11), Trenz (10), Schoeps (10), Salijevic (6/1), Steffen (5/1), Dimitrijevic (4), Wilke (3), Lou (3), Nitzsche