27. Juni 2021 / 19:07 Uhr

Red Dragons verpassen das Wunder von Schönefeld

Red Dragons verpassen das Wunder von Schönefeld

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Acha Njei (r.) war mit 19 Punkten erfolgreichster Werfer bei den Red Dragons im Rückspiel gegen SBB Baskets Wolmirstedt. 
Acha Njei (r.) war mit 19 Punkten erfolgreichster Werfer bei den Red Dragons im Rückspiel gegen SBB Baskets Wolmirstedt. © Oliver Schwandt
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Basketball-Regionalliga: Nach einem guten Auftritt vor 60 Zuschauern verlieren die Königs Wusterhausener auch die Playoff-Rückpartie gegen Wolmirstedt mit 82:89.

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Basketball-Regionalligist Red Dragons Königs Wusterhausen hat auch die Playoff-Rückpartie um den Aufstieg in die ProB gegen SBB Baskets Wolmirstedt nicht gewinnen können. Nachdem das Dahmeland-Team bereits im Hinspiel am vergangenen Freitag mit 61:90 dem Konkurrenten unterlegen war, verlor es nach einem guten Auftritt auch das Rückmatch am Sonntagnachmittag in der Schönefelder Gymnasium-Sporthalle. Vor 60 Zuschauern war am Ende ein 82:89 (18:24, 18:25, 28:24, 18:16) auf der Anzeigetafel zu finden.

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„Ich denke, wir haben in beiden Begegnungen zwei gute Auftritte gegen Wolmirstedt gezeigt. Mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Tomislav Gabric acht Minuten vor dem Ende der Hinpartie waren für uns die Bedingungen einfach zu schlecht. Tommi biss heute die Zähne zusammen und gab in seiner Spielzeit von 32 Minuten alles, damit es im Rückspiel für uns zu einem Sieg reicht. Natürlich konnte er aufgrund seiner starken Schmerzen nicht die Akzente setzen, die wir sonst von ihm gewohnt sind“, erkannte Dragons-Coach Michael Opitz, der beiden Spiele gegen Wolmirstedt ohne Neuzugänge bestritt.

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Wolmirstedt verpflichtet für die Playoff-Partien gegen die Dragons Nationalspieler Konstantin Konga

Anders dagegen der frischgebackene Aufsteiger in die ProB, der vor der Hinbegegnung mit Konstantin Konga einen BBL-Profi von den Skyliners Frankfurt verpflichtete, der auch schon dreimal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft trug. Bereits am Freitag zeigte sich die Klasse des 29-jährigen Point Guards, der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Baskets war und 18 Zähler zum Heimerfolg beitrug. Gästecoach Eiko Potthast konnte sich beim zweiten Erfolg gegen die Dragons in Schönefeld sogar den Luxus erlauben, Konga nur 7:25 Minuten auf der Platte zu lassen.

„Die Regionalliga hat solchen Transfers vor den Playoff-Partien grünes Licht erteilt, sodass Wolmirstedt noch einmal aktiv geworden ist. Auch wir hätten noch Spieler, zum Beispiel von Alba Berlin, verpflichten können, wollten aber mit unseren Kader die beiden Duelle gegen die Baskets bestreiten. Die Verpflichtung von Konga und auch vom Ex-Koblenzer Jean-Louis Marley zeigte mir, dass die Baskets nicht das nötige Vertrauen in ihre Mannschaft hatten, sonst wären sie mit ihrem ursprünglichen Kader in diese beiden Partien gegangen“, erkannte Opitz. Einen Sieg im Rückspiel gegen die Wolmirstedter stand eine viel zu schwache Quote von der Freiwurflinie im Weg, denn von 30 Versuchen landeten nur 17 im Korb. Im Vergleich dagegen die Gäste, die von 28 Freiwürfen 26 im Ziel unterbrachten.

„Natürlich haben wir in der Vergangenheit auch schon bessere Zahlen bei unseren Freiwürfen gehabt“, sagte Opitz, bevor er seiner Mannschaft ein paar freie Wochen gönnte. „Ich denke, wir fangen Anfang August mit der Vorbereitung auf die neue Saison an. Erste Vertragsgespräche sind bereits geführt worden. Größtenteils bleibt unser Kader zusammen. Wir wollen in der kommenden Spielzeit jedenfalls erneut ein Wort um den Aufstieg in die ProB mitreden“, kündigte er jetzt bereits an.

Red Dragons KW: Mackeldanz (13), Rix (16), Vass, Njei (19), Barry (8), Gabric (9), Tyrekidis, Steffen ((2), Delage (2), Ramanarivo (8), Dimitrijevic (6).