14. Februar 2020 / 14:53 Uhr

Basketballer der Red Eagles wollen die RedHawks Potsdam ärgern

Basketballer der Red Eagles wollen die RedHawks Potsdam ärgern

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
Marco Ritter, Red Eagles
Center Marco Ritter wird wieder unter dem Korb sein Unwesen treiben. © Christoph Laak
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Basketball Oberliga: Zum Auftakt der Meisterrunde empfangen Rathenows Korbjäger die RedHawks Potsdam.

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Am Samstag (Beginn: 19 Uhr, Havellandhalle) starten die Oberliga-Basketballer der Red Eagles Rathenow in das Abenteuer Meisterrunde. Damit haben die Roten Adler ihr oberstes Ziel, den Klassenerhalt, bereits vorzeitig geschafft und dürfen erstmals seit zwei Jahren wieder unter den besten vier Mannschaften der Liga mitmischen. Dementsprechend werden die Eagles auch in allen sechs Spielen die Außenseiterrolle inne haben. Das bedeutet aber nicht, dass man sich kampflos geschlagen geben will.

In Bildern: Die Basketballer der Red Eagles Rathenow den RedHawks Potsdam mit 78:98.

Die Gastgeber (rote Trikots) zeigten zwar eine beherzte Leistung mussten sich dem Staffelfavoriten von den RedHawks Potsdam am Ende aber dennoch deutlich geschlagen geben. Zur Galerie
Die Gastgeber (rote Trikots) zeigten zwar eine beherzte Leistung mussten sich dem Staffelfavoriten von den RedHawks Potsdam am Ende aber dennoch deutlich geschlagen geben. © Christoph Laak

Zum Auftakt erwarten die Männer um Spielertrainer Oliver Nickel gleich einen ganz dicken Brocken, geht es gegen die RedHawks Potsdam, die als Aufsteiger gleich den Durchmarsch hinlegen wollen und die Hauptrunde auf dem ersten Platz abschließen konnten. „Das ist natürlich ein extrem starker Gegner. Sie sind nicht umsonst durch die Hauptrunde marschiert“, weiß auch Eagles-Center Marco Ritter, der mit seinem Team dennoch mit einer ordentlichen Leistung in die Play-Offs starten möchte.

„Wir haben uns als Mannschaft einiges vorgenommen und sind sehr motiviert“, erklärt Ritter, der unter dem Korb wieder für viele einfache Punkte sorgen soll. Doch wird es für die Rathenower auch darauf ankommen, wie in den letzten Spielen, auch die Würfe aus der Distanz, vornehmlich von der Dreierlinie, zu treffen. „Wir haben ja gezeigt, dass wir das können. Umso ärgerlicher ist der Ausfall von Tobi (Tobias Hübner, Anm. d. Red.). Er hatte zuletzt wichtige Würfe getroffen“, so der Topscorer der Red Eagles.

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Außerdem wird mit Oliver Nickel auch Rathenows Spielertrainer verletzungsbedingt diesmal fehlen. „Ansonsten sind aber alle Spieler an Deck. Wir haben ordentlich trainiert und wollen es Potsdam möglichst schwer machen“, erzählt Marco Ritter. Das gelang den Rathenowern in der Hauptrunde gegen diesen Gegner aber nicht wirklich gut. Das Heimspiel hatten die Roten Adler mit 78:98 verloren und in der Landeshauptstadt musste man sich sogar mit 63:96 geschlagen geben.

„Bei der Niederlage in Potsdam haben wir keine Chance gehabt und gesehen, wie gut sie sind. Im Hinspiel in eigener Halle hatten wir zumindest lange mitgehalten“, erinnert sich Marco Ritter an die bisherigen beiden Aufeinandertreffen mit den RedHawks zurück. Diese kommen diesmal übrigens nicht mit Trainer Kai Buchmann nach Rathenow. Er und der junge Potsdamer Verein hatten sich aufgrund von unterschiedlicher Meinungen vor Kurzem getrennt. Trotzdem halten die RedHawks an dem Ziel, direkt wieder aufzusteigen, weiter fest.