02. Februar 2020 / 18:10 Uhr

Regeländerung: Janogy darf für den VfL Wolfsburg doch in der Champions League ran

Regeländerung: Janogy darf für den VfL Wolfsburg doch in der Champions League ran

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Darf doch für den VfL in der CL spielen: Madelen Janogy.
Darf doch für den VfL in der CL spielen: Madelen Janogy. © Boris Baschin
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Gute Nachrichten für Madelen Janogy, Winterneuzugang des VfL Wolfsburg. Die Schwedin darf dank einer Regeländerung doch für den VfL Wolfsburg in der Rückrunde in der Champions League spielen.

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Nach ihrem ablösefreien Wechsel von Pitea IF in diesem Winter erwischte Madelen Janogy einen tollen Start beim Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Beim 5:0-Testspielerfolg gegen Werder Bremen Mitte Januar steuerte sie in ihrem ersten Spiel im VfL-Dress direkt einen Assist bei, im Freundschaftsspiel gegen den 1. FFC Frankfurt sorgte sie am vergangenen Samstag mit ihrem ersten VfL-Tor für den 5:0-Endstand.

Außerdem gibt es jetzt eine weitere gute Nachricht für die Schwedin: Anders als vorher angenommen darf Janogy doch in der Rückrunde für den VfL in der Champions League auflaufen, obwohl sie bereits für ihren Ex-Klub in der Hinrunde in dem Wettbewerb aktiv war. Grund dafür ist eine Regeländerung der UEFA: Zuvor war es Spielerinnen nicht erlaubt für zwei Vereine in einer CL-Saison aufzulaufen, nun dürfen Vereine drei Spielerinnen nachnominieren, die bereits im Einsatz waren.

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich für den VfL Wolfsburg in der Champions League spielen darf, diese Regeländerung kam zur rechten Zeit“, freut sich Janogy auf der Homepage des VfL.

VfL-Frauen in Portugal - Die Bilder aus dem Trainingslager

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Lerch zieht positives Trainingslager-Fazit

Zwölf Tage lang hat Coach Stephan Lerch seinen VfL Wolfsburg im Trainingslager an der Algarve in Portugal für die Rückrunde in der Frauenfußball-Bundesliga fit gemacht – und er zieht ein positives Fazit. „Wir haben sehr intensive Tage gehabt und hatten wieder tolle Bedingungen“, so Lerch, der jedoch bedauerte: „Das Wetter hat nur leider nicht immer mitgespielt.“

Das zeigte sich vor allem beim Testspiel (1:1) im Rahmen des Trainingslagers gegen den niederländischen Erstligisten Twente Enschede, der zu einer Wasserschlacht wurde. Nichtsdestotrotz „haben wir hier eine gute Grundlage gelegt, die Mannschaft hat gut gearbeitet. Ich blicke sehr optimistisch und positiv auf die Zeit, die jetzt danach kommt.“

Der Fokus lag vor allem auf der taktischen Feinjustierung der Mannschaft. „Wir haben eine grandiose Hinrunde gespielt, das muss man ganz klar so sagen“, weiß Lerch. Aber: „Wir schauen natürlich genauer hin, auch wo wir uns verbessern und steigern müssen. Wir haben es für uns so analysiert, dass wir an unserem Pressingverhalten arbeiten und in der Defensive mehr Zugriff bekommen müssen.“ Besonders in Drucksituationen fordert der 35-Jährige mehr Coolness. Lerch: „Das war ein Schwerpunkt. Doch auch in der Offensive geht es weiter darum, gegen tiefstehende Gegner Lösungen zu finden. Das ist in der aktuellen Saison noch einmal extremer geworden. Die Mannschaften stehen sehr kompakt, das ist teilweise schon heftig.“ 

Für den VfL wird es am 14. Februar wieder ernst, dann steigt in der Bundesliga das Top-Spiel bei Verfolger 1899 Hoffenheim (19.15 Uhr, live auf Eurosport). Der VfL führt die Tabelle mit 37 Punkten vor Hoffenheim (34) an. Lerch ist schon gespannt auf das Duell mit dem Überraschungsteam aus Sinsheim. „Unser Anspruch ist es, jedes Spiel zu gewinnen. Wir wollen unseren Platz verteidigen und am Ende wieder oben stehen.“

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