19. April 2022 / 09:49 Uhr

Regeln und Sonderwege: Wie sich die Bundesliga-Klubs für den Europapokal qualifizieren können

Regeln und Sonderwege: Wie sich die Bundesliga-Klubs für den Europapokal qualifizieren können

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Der SC Freiburg klopft an die Tür zur Champions League. Eintracht Frankfurt könnte indes einen Umweg nach Europa nehmen.
Der SC Freiburg klopft an die Tür zur Champions League. Eintracht Frankfurt könnte indes einen Umweg nach Europa nehmen. © IMAGO/Eibner (Montage)
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Die Bundesliga-Saison neigt sich dem Ende zu. Das Rennen um das europäische Geschäft tobt auf der Zielgeraden der Spielzeit einmal mehr. Durch die Zusammensetzung der DFB-Pokal-Halbfinals sowie den Halbfinal-Einzug von RB Leipzig und Eintracht Frankfurt in der Europa League ergeben sich einige Besonderheiten. Die Regeln für die Europapokal-Qualifikation im Überblick.

Vor dem Saison-Endspurt in der Bundesliga, den Halbfinals im DFB-Pokal und der Europa League sind viele Fragen noch offen. In allen drei Wettbewerben geht es um die Qualifikation für den Europapokal der kommenden Saison. Dabei können sowohl die Pokal-Halbfinals zwischen dem Hamburger SV und SC Freiburg am Dienstag (20.45 Uhr, ARD und Sky) sowie RB Leipzig und dem 1. FC Union Berlin am Mittwoch (20.45 Uhr, ARD und Sky) einen Einfluss haben. Auch ein möglicher Europa-League-Titelgewinn von Leipzig oder Eintracht Frankfurt kann wichtig werden.

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Grundsätzlich gelten folgende Regeln für die Europapokal-Qualifikation:

Champions League:

  • die besten vier Bundesliga-Klubs sind in der Königsklasse dabei. Auch der Europa-League-Sieger qualifiziert sich für die Champions League.

Europa League:

  • direkte Tickets für die Gruppenphase gibt es für den Fünften der Liga und den Pokalsieger.

Conference League:

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  • der Bundesliga-Sechste startet in der Playoff-Runde zum drittklassigen europäischen Wettbewerb.

Folgende Sonderkonstellationen sind möglich:

  • Sollten RB Leipzig oder Eintracht Frankfurt die Europa League gewinnen, spielen sie auf jeden Fall in der Champions League. Wenn der Europa-League-Sieger unter den ersten vier Teams der Bundesliga ist, bleibt die Verteilung der Plätze gleich und es gibt vier deutsche Königsklassen-Starter. Sollten Leipzig oder Frankfurt die Europa League gewinnen und sich über die Bundesliga für die Europa League oder Conference League qualifizieren, geht dieser Startplatz für deutsche Teams verloren und fünf Mannschaften starten in der Champions League. Sollte der Europa-League-Champion aus Deutschland kommen und sich nicht über die Bundesliga für einen Europapokal qualifizieren, wären fünf deutsche Teams in der Champions League, zwei in der Europa League und einer in der Conference League.
  • Sollte sich der DFB-Pokalsieger bereits für die Champions League oder die Europa League qualifiziert haben, wäre der Tabellensechste in der Europa League dabei und der Siebte für die Playoffs der Conference League qualifiziert. Der siebte Platz reicht ebenfalls für die Conference-League-Playoffs, wenn der Tabellensechste den Pokal holt.

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