09. Oktober 2020 / 12:36 Uhr

Training abgesagt! Wetter-Chaos verhagelt Mick Schumacher Debüt – Teamchef: "Keine Chance mehr"

Training abgesagt! Wetter-Chaos verhagelt Mick Schumacher Debüt – Teamchef: "Keine Chance mehr"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das geplante Formel-1-Debüt von Mick Schumacher ist nach starken Regenfällen am Nürburgring geplatzt.
Das geplante Formel-1-Debüt von Mick Schumacher ist nach starken Regenfällen am Nürburgring geplatzt. © Getty
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Mick Schumacher sollte am Freitag sein Debüt in der Formel 1 feiern. Weil das erste Freie Training am Nürburgring allerdings wegen starker Regenfälle abgesagt wurde, hat der 21-Jährige keine Chance mehr auf die ersten Rennerfahrungen im Alfa Romeo. 

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Mick Schumacher muss auf sein Debüt in der Formel 1 warten - und zwar mindestens zwei Wochen. Der 21-Jährige, der eigentlich im ersten Freien Training vor dem Großen Preis der Eifel am Nürburgring am Freitagmittag erstmals in einem aktuellen Boliden von Alfa Romeo an den Start gehen sollte, konnte allerdings wie die anderen 19 Fahrer wegen anhaltender Regenfälle nicht auf die Strecke gehen. Die Session wurde erst zwei Mal verschoben - und schließlich komplett abgesagt.

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Bitter: Für den aktuellen WM-Leader der Formel 2 und Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher war es die einzige Möglichkeit, an diesem Wochenende erste Rennerfahrungen zu sammeln. Im zweiten Freien Training wird Stamm-Pilot Antonio Giovinazzi neben Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen in den zweiten Alfa Romeo steigen. Seit Wochen gibt es Gerüchte, wonach Schumacher den Italiener zur neuen Saison beerben könnte.

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Nun ist das Debüt Schumachers "ins Wasser gefallen" - wegen Wetterkapriolen beim Heim-Grand Prix. "Nein, ich denke nicht", sagte Teamchef Frederic Vasseur bei Sky auf die Frage, ob Schumacher am Eifel-Wochenende doch noch in ein Formel-1-Auto steigen kann. "Das erste Training ist abgesagt, wir haben keine Chance mehr." Dennoch machte der Alfa-Boss dem Youngster Hoffnung auf ein baldiges Debüt - vielleicht schon am nächsten Renn-Wochenende in Portimao in zwei Wochen. "Wir werden eine gute Lösung finden", sagte Vasseur.

Vasseur: Schumacher in Zukunft "ganz sicher" in der Formel 1

Dass Schumacher statt Giovinazzi das zweite Freie Training fahren könnte, schloss Vasseur aus. "Wir müssen unseren normalen Plan fahren", erklärte er. "Antonio muss auch die Strecke entdecken." Mit Blick auf kommende Rennen wolle er "jetzt noch keine Entscheidungen treffen", so der Teamchef des Rennstalls aus der Schweiz, der früher Sauber hieß.

Die Motorsport-Fans beruhigte Vasseur: man werde Schumacher in Zukunft "ganz sicher" in der Formel 1 sehen. Ob Schumacher im kommenden Jahr für Alfa Romeo fahre, sagte er indes nicht: "Ich habe keine weiteren Informationen." Schumacher sei allerdings "eine Option, denn er ist Teil des Ferrari-Programms. Es liegt aber auch an Ferrari, dann werden wir in den kommenden Wochen eine Entscheidung treffen."