31. Juli 2020 / 10:12 Uhr

Regionale Triathleten beißen in Leipzig auf die Zähne

Regionale Triathleten beißen in Leipzig auf die Zähne

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
aCH1_3042
Jeweils 400 Leute nahmen am Leipziger Triathlon und dem Fitnesstriathlon teil. © Christian Modla
Anzeige

Beim 37. Leipziger Triathlon starteten auch einige Athleten aus dem Landkreis. Nach der Corona-Pause sind die Triathleten froh, dass es endlich wieder los geht.

Anzeige
Anzeige

Leipzig.Der 37. Leipziger Triathlon am Kulkwitzer See fand mit einem geänderten Programm, Teilnehmerbeschränkungen und hohen Hygieneauflagen statt. Aus dem Landkreis Leipzig starteten einige Männer auf der Olympischen Distanz über 1590 Meter Schwimmen, 42 Kilometer Radfahren und abschließend zehn Kilometer Laufen.

DURCHKLICKEN: Bilder zum 37. Leipziger Triathlon

Am 26. Juli 2020 fand die 37. Auflage des Leipzig Triathlon am Kulkwitzer See statt. Zur Galerie
Am 26. Juli 2020 fand die 37. Auflage des Leipzig Triathlon am Kulkwitzer See statt. ©

Einsteiger (oder solche die mittlerweile den Ausdauersport etwas ruhiger angehen) konnten im Fitness-Triathlon über 590 Meter Schwimmen, 21 Kilometer Rad und fünf Kilometer Laufen starten. Kleine Abweichungen bei den Streckenlängen gibt es immer, schließlich müssen aber alle die gleiche Distanz absolvieren. Wer was für eine Schokoladendisziplin hat, konnte man aus den erreichten Zwischenzeiten ableiten. Einige Zeit vor dem Start wurden die Rennräder, Helme und Radschuhe, sowie die Laufschuhe im Start-Garten positioniert.

Der Wechsel von einer Sportart zur nächsten musste fix gehen. Einige können ein Lied davon singen, wenn beim Wechsel etwas nicht klappt und die Sekunden verfliegen, beim abschließenden Lauf kann man diese kaum wieder aufholen.

Es geht wieder vorwärts

In Startblöcken zu je 25 Sportlern erfolgte jede Minute ein Wellenstart. Auf der Olympischen Distanz überquerte der Bornaer Andre Jentzsch nach 2:23:35 Stunden als Gesamt-45. die Ziellinie. In der Altersklasse M45 wurde er Achter. Mit den Zwischenzeiten 27:45 Minuten im Schwimmen, 1:07:57 Stunden auf dem Rennrad und 43:53 Minuten im abschließenden Lauf zeigte er sich prima austrainiert.

Carsten Löffler aus Groitzsch war nach 2:31:20 Stunden im Ziel (34:18 - 1:09:15 - 42:47). Damit belegte er gesamt den 75. Rang, in der Klasse M45 wurde er Elfter. Erik Berghammer aus Böhlen benötigte 2:38:39 Stunden als Gesamt-121. und wurde 24. der M40, so am Ende die Ergebnisliste (29:53 - 1:12:51 - 50:40). Als 207. konnte sich Thomas Kultscher vom SV Eula nach harten 2:53:30 Stunden Ausdauersport im Ziel freuen (38:07 - 1:22:37 - 43:50). Vor den Startern beim Fitness-Triathlon zogen die alten Hasen den Hut, bekanntlich müssen sich Einsteiger mehr quälen, um das Ziel zu erreichen.

Mehr zum Thema

Jens Buchhold aus Borna benötigte 1:22:51 Stunden (10:32 - 44:49 - 23:12). Gesamt-116. wurde Simon Gey (BSV Einheit Frohburg) nach 1:27:04 Stunden. Wie derzeitig überall bei Sportveranstaltungen waren keine Zuschauer zugelassen. Das äußerst Positive an dem Wettkampf war aber, man konnte sich mit Gleichgesinnten messen. Manch einer hatte in den letzten Monaten das Training reduziert, weil Ziele fehlten, da alle Wettkämpfe abgesagt wurden. Doch nun geht es wieder vorwärts. Man sieht immer öfter die Eisenmänner, so werden die Triathleten genannt, mit ihren Rennrädern auf den Straßen.