26. November 2020 / 11:53 Uhr

Erwartbare Gewissheit: Fußballjahr 2020 auch für Havelse, HSC und 96 II beendet

Erwartbare Gewissheit: Fußballjahr 2020 auch für Havelse, HSC und 96 II beendet

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Auf Wiedersehen in 2021: Havelses Trainer Jan Zimmerann (links) kann seine Mannschaft um Kapitän Tobias Fölster in die Winterpause schicken.
Auf Wiedersehen in 2021: Havelses Trainer Jan Zimmerann (links) kann seine Mannschaft um Kapitän Tobias Fölster in die Winterpause schicken. © Debbie Jayne Kinsey
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Keine Überraschung: Der Norddeutsche Fußball-Verband hat alle noch angesetzten Partien in der Regionalliga Nord abgesetzt, der Spielbetrieb wird mindestens bis in den Januar hinein ausgesetzt. Die Spieler des TSV Havelse, HSC und von Hannover 96 II müssen nicht mehr warten, können in die Winterpause gehen.

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Als Überraschung ist diese Entscheidung fürwahr nicht zu bezeichnen: Für die Kicker des TSV Havelse, HSC und von Hannover 96 II ist das Fußballjahr 2020 jetzt offiziell beendet. Die spielführenden Gremien des Norddeutschen Fußball-Verbands (NFV) haben entschieden, dass der Spielbetrieb in der Regionalliga Nord (mindestens) bis in den Januar hinein ruhen wird. Alle bis dahin angesetzten Partien werden abgesetzt.

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"Wir haben jetzt schon wieder eine knapp vierwöchige Spielpause hinter uns, das macht uns alle nicht glücklich", sagt NFV-Präsident Günter Distelrath. "Aber die aktuellen Zahlen dürfen wir nicht außer Acht lassen. Auch die Spieler*innen, Trainer*innen und die vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen haben Familien und natürlich wünschen wir auch ihnen, soweit gerade möglich, dass sie ein entspanntes und gesundes Weihnachtsfest feiern können."

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Wie geht es weiter? Es ist zu erwarten, dass in der Regionalliga Nord zunächst die Abwicklung der Nachholspiele zur Beendigung der Qualifikations-Hinrunde auf der Agenda steht.

Die Vereine der Regionalliga Nord der Frauen - darunter Hannover 96 - hatten sich bereits am Dienstag auf einer Videokonferenz dafür entschieden, den Spielbetrieb unabhängig von der Verfügungslage mindestens bis Ende des Jahres auszusetzen. Hier sollen die Staffeln bis zur Aufteilung wie geplant ausgespielt, die Abstiegsstaffel dann jedoch ebenfalls in einer einfachen Runde absolviert werden.


"Es stellt sich heraus, dass mit den variablen Spielmodellen in den einzelnen Ligen vorausschauend geplant wurde und wir damit eine dringend benötigte zeitliche Flexibilität erzielt haben. Ich möchte unseren Ausschüssen ein großes Lob für ihr kluges Handeln aussprechen", sagt Distelrath.