16. Mai 2020 / 00:47 Uhr

Regionalligisten votieren für Relegationsspiele um den Aufstieg

Regionalligisten votieren für Relegationsspiele um den Aufstieg

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Patrick Hobsch (li., hier im Duell mit dem Kieler Julius Alt) hat mit 13 Saisontoren wesentlichen Anteil daran, dass der VfB Lübeck an der Tabellenspitze der Fußball-Regionalliga Nord trohnt.
Patrick Hobsch (li., hier im Duell mit dem Kieler Julius Alt) hat mit 13 Saisontoren wesentlichen Anteil daran, dass der VfB Lübeck an der Tabellenspitze der Fußball-Regionalliga Nord trohnt. © Uwe Paesler
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Paukenschlag in der Regionalliga Nord: Mit 8:6 Stimmen bei vier Enthaltungen votierten die Vertreter der 18 Nord-Regionalligisten in einer Telefonkonferenz des Norddeutschen Fußballverbandes (NFV) in der Aufstiegsfrage für eine Relegationsrunde mit Hin- und Rückspiel zwischen Spitzenreiter VfB Lübeck und dem Tabellenzweiten VfL Wolfsburg II anstelle der Quotientenregelung.

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Holstein Kiel enthielt sich bei der Abstimmung ebenso wie der SC Weiche Flensburg 08. Ob es zu der Relegation kommt, wird der NFV aber erst auf seinem Verbandstag Ende Juni entscheiden. Zuvor herrschte Konsens zwischen den Vereinsvertretern: Die Saison soll abgebrochen und auf Absteiger verzichtet werden. Unter Berücksichtigung aller Aufsteiger aus den jeweiligen Oberligen stünde die Regionalliga Nord in der kommenden Saison vor einem Mammutprogramm mit 42 Spieltagen.