17. Oktober 2021 / 08:24 Uhr

Reichardt-Show gegen den FSV Bernau (mit Bildergalerie)

Reichardt-Show gegen den FSV Bernau (mit Bildergalerie)

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Nils Reichardt (2.v.l.) freut sich zusammen mit Marc Bernhardt über seinen sehenswerten Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0. 
Nils Reichardt (2.v.l.) freut sich zusammen mit Marc Bernhardt über seinen sehenswerten Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0. © Oliver Schwandt
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Brandenburgliga: Der Mittelfeldspieler des SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen bereitet ein Tor vor und erzielt zwei weitere selbst.

Am achten Spieltag der Fußball-Brandenburgliga hat es endlich geklappt! Das bisher sieglose Tabellenschlusslicht SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen konnte im Abstiegskampf seinen ersten Saisonsieg gegen den FSV Bernau feiern. Nach 90 intensiven und spannenden Minuten setzte sich die Eintracht total verdient gegen die Gäste mit 3:0 (1:0) durch.

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Überragender Akteur auf dem Platz war bei den Gastgebern Mittelfeldakteur Nils Reichardt, der in seinem ersten Match nach wochenlanger Verletzungspause ein ganz starkes Comeback feiern konnte. Er war Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Eintracht und steuerte zudem zwei Tore zum verdienten Heimerfolg bei. Ein dickes Extralob gab es deshalb auch von seinem Trainer Alexander Schröder nach dem Match: „Nils hat gezeigt, wie wichtig er ist, allein schon mit seiner Präsenz auf dem Platz.“

In Bildern: Miersdorf/Zeuthen feiert ersten Saisonsieg gegen den FSV Bernau.

Erster Sieg im 7. Brandenburgliga-Punktspiel der Saison: Der SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen (rote Trikots) gewinnt sein Heimspiel gegen den FSV Bernau nach Toren von Matthias Klatt (21.) und Nils Reichardt (53., 61.) mit 3:0. Zur Galerie
Erster Sieg im 7. Brandenburgliga-Punktspiel der Saison: Der SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen (rote Trikots) gewinnt sein Heimspiel gegen den FSV Bernau nach Toren von Matthias Klatt (21.) und Nils Reichardt (53., 61.) mit 3:0. © Oliver Schwandt

Das Dahmeland-Team nahm nach dem Anpfiff sofort das Zepter in die Hand und drückte den FSV in seine Hälfte. Etwas Glück hatten die Hausherren in Minute zwölf, in der Francis Kinyua mit einem Heber aus 25 Metern über den zu weit vor seinem Tor stehenden SC-Keeper Sebastian Vogel das Gehäuse nur knapp verfehlte. Die Führung für Miersdorf leitete Reichardt mit einem langen Einwurf auf Jonas Greib ein, der nach einem Solo im Strafraum von FSV-Schlussmann Thorsten Wiese klar gefoult wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Routinier Matthias Klatt mit einem Schuss in die rechte Ecke sicher zur 1:0-Führung (21.). Vier Minuten später prüfte Reichardt mit einem Freistoß aus 22 Metern Wiese, der diesen Abschluss sicher parierte. Nach einer halben Stunde hatte Bernau eine ganz dicke Möglichkeit, doch der Schuss von Philipp Wanke aus fünf Metern konnte noch von Levin Ganzer mit letzter Kraft von der Torlinie geschlagen werden. Kurz vor der Halbzeitpause scheiterte Reichardt aus acht Metern nach einem Zuspiel von Marc Bernhardt am gut reagierenden Wiese (41.).

Doppelpack von Nils Reichardt in Hälfte zwei

Nach dem Seitenwechsel behielt Wiese auch im Duell mit Klatt die Oberhand, der ebenfalls den stark haltenden Gästeschlussmann aus Nahdistanz nicht überwinden konnte (53.). Das 2:0 war richtig sehenswert herausgespielt. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte kam der Ball zu Janis Lind, der mit einem Solo drei Gegenspieler wie Fahnenstangen stehen ließ und auch noch das Auge für Reichardt hatte. Die Nummer neun der Eintracht vernaschte kurz seinen Gegenspieler und traf anschließend mit seinem linken Fuß aus 28 Metern in den linken Winkel (53.). Den Schlusspunkt setzte dann erneut Reichardt. Nach guter Vorarbeit von Jan Wolter brauchte der Doppeltorschütze nur noch seinen linken Fuß hinhalten – 3:0 (61.). Eine gute Leistung zeigte Schiedsrichter Artwin Archut aus Dallgow, der zusammen mit seinen Assistenten das Spiel jederzeit im Griff hatte.

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen: Vogel, Bernhardt, Ganzer (78. Bagola), Klatt, Brüggenkamp, Alisch, Ritter (72. Wolpert), Wolter, Lind, Reichardt (83. Brandt), Greib (78. Müller).