05. April 2019 / 11:27 Uhr

Staatsanwaltschaft prüft Verdacht gegen Ex-DFB-Präsident Reinhard Grindel

Staatsanwaltschaft prüft Verdacht gegen Ex-DFB-Präsident Reinhard Grindel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-DFB-Boss Reinhard Grindel droht juristischer Ärger.
Ex-DFB-Boss Reinhard Grindel droht juristischer Ärger. © imago images / Jan Huebner
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Nach seinem Rücktritt vom Amt des DFB-Präsidenten droht Reinhard Grindel nun offenbar noch juristischer Ärger wegen einer Luxus-Uhr. Diese hatte ihm der ukrainische Fußballfunktionär Grigori Surkis geschenkt.

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Dem zurückgetretenen DFB-Präsidenten Reinhard Grindel droht wegen der beim Zoll nicht deklarierten Einfuhr einer Luxus-Uhr juristischer Ärger. Gegen den 57-Jährigen läuft bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt eine Verdachtsprüfung, teilte Pressesprecherin Nadja Niesen am Freitag auf dpa-Anfrage mit. Sollte sich der Verdacht erhärten, würde die Staatsanwaltschaft Ermittlungen einleiten.

Grindel hatte bei seiner Demission als Chef des Deutschen Fußball-Bundes am vergangenen Dienstag erklärt, dass ihm der ukrainische Verbandschef Grigori Surkis in Genf eine 6000 Euro teure Uhr geschenkt habe. Grindel versäumte es jedoch offenkundig, diese bei der Einreise nach Deutschland beim Zoll anzumelden.

Reinhard Grindel: Seine Zeit als DFB-Präsident in Bildern

Am 15. April 2016 wurde Reinhard Grindel auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag als neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes vorgestellt. Grindel folgte auf den am 9. November 2015 zurückgetretenen Wolfgang Niersbach. Das Motto des 41. DFB-Bundestages lautete damals Fußball ist Zukunft. Zur Galerie
Am 15. April 2016 wurde Reinhard Grindel auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag als neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes vorgestellt. Grindel folgte auf den am 9. November 2015 zurückgetretenen Wolfgang Niersbach. Das Motto des 41. DFB-Bundestages lautete damals "Fußball ist Zukunft." ©
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Grindel hatte angekündigt, den Vorgang zu melden

Auf Flugreisen mitgebrachte Waren sind ab einem Wert von 430 Euro zu versteuern. Bei Verstößen kann es zu einem Bußgeld- oder Strafverfahren kommen, dem die betroffene Person nur durch eine rechtzeitige Selbstanzeige entgehen kann. Ob Grindel dies getan hat, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit. Der gefallene DFB-Boss hatte bei seinem Rücktritt lediglich verkündet, dass er den Vorgang der Zollverwaltung melden werde. Mit dem Fall wird sich am kommenden Mittwoch auch die DFB-Ethikkommission beschäftigen.

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