13. April 2019 / 09:40 Uhr

Grindel-Nachfolge: Ex-Nationalspielerin Inka Grings wirbt für DFB-Präsidentin

Grindel-Nachfolge: Ex-Nationalspielerin Inka Grings wirbt für DFB-Präsidentin

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Inka Grings ist seit April 2019 Trainerin des Regionalligisten SV Straelen
Inka Grings ist seit April 2019 Trainerin des Regionalligisten SV Straelen © imago/Eduard Bopp
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Ex-Nationalspielerin Inka Grings macht sich für eine Frau als Nachfolgerin von DFB-Präsident Reinhard Grindel stark. Nach Ansicht der 40-Jährigen muss es bei der Besetzung der Verbandsspitze um Qualität, nicht um das Geschlecht der Kandidaten gehen.

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Die frühere Nationalspielerin Inka Grings hat sich dafür ausgesprochen, bei der Suche nach einem neuen Präsidenten für den Deutschen Fußball-Bund nicht nur Männer zu berücksichtigen. „Die Zeit ist natürlich reif. Es hatten ja jetzt eine ganze Reihe von Männern die Gelegenheit zu zeigen, was sie können“, sagte Grings der Rheinischen Post: "Aber im Ernst: Es geht am Ende darum, den Kandidaten mit den besten Qualifikationen zu finden."

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Aus ihrer Sicht sei es absurd, dass sich Frauen im Jahr 2019 noch immer rechtfertigen müssten und es noch viele Bereiche gebe, in denen sie noch nicht gleichgestellt seien: "Da geht es nicht nur um Fußball." Der DFB befindet sich seit dem Rücktritt von Reinhard Grindel auf der Suche nach einer neuen Verbandsspitze. Spätestens Ende Juli wollen DFB und DFL einen Kandidaten präsentieren. Das Ziel sei es, auf dem DFB-Bundestag am 27. September in Frankfurt am Main "einen Präsidenten bzw. eine Präsidentin zu wählen, der oder die gemeinsam getragen wird und zum zu erstellenden Anforderungsprofil passt", hieß es in einer Mitteilung.

Reinhard Grindel: Seine Zeit als DFB-Präsident in Bildern

Am 15. April 2016 wurde Reinhard Grindel auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag als neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes vorgestellt. Grindel folgte auf den am 9. November 2015 zurückgetretenen Wolfgang Niersbach. Das Motto des 41. DFB-Bundestages lautete damals Fußball ist Zukunft. Zur Galerie
Am 15. April 2016 wurde Reinhard Grindel auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag als neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes vorgestellt. Grindel folgte auf den am 9. November 2015 zurückgetretenen Wolfgang Niersbach. Das Motto des 41. DFB-Bundestages lautete damals "Fußball ist Zukunft." ©
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Grings seit April Trainerin des SV Straelen

Die 40-Jährige Grings ist seit kurzem Trainerin beim Regionalligisten SV Straelen. Nach der Vorstellung sei sie verblüfft über die Kommentare zu ihrer Verpflichtung gewesen. "Wahnsinn, was sich vor allem Männer für Gedanken darüber machen, was ich für berufliche Qualifikationen habe", sagte Grings, die während ihrer Spielerkarriere 96-mal für die deutsche Nationalmannschaft auflief und dabei 64 Tore erzielte.

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