09. August 2018 / 10:50 Uhr

Reinhold Günther: "Es wird die ein oder andere ,Trinkpause' geben"

Reinhold Günther: "Es wird die ein oder andere ,Trinkpause' geben"

Kevin Päplow
Reinhold Günther
26 Jahre Schenkendorf. Reinhold Günther macht nun Schluss mit Fußball. © Verein
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Kreisliga Dahme/Fläming: Schenkendorfs Herzstück im Mittelfeld Reinhold Günther beendet seine fußballerische Laufbahn mit Abschiedsspiel. 

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Beim SC Blau-Weiß Schenkendorf war er das Herzstück im Mittelfeld der ersten Mannschaft. Nun beendet Reinhold Günther im Alter von 34 Jahren seine Laufbahn als aktiver Spieler im Trikot seiner Schenkendorfer. Warum der technisch so hoch veranlagte Mittelfeldmotor Schluss macht, was er Blau-Weiß für die Zukunft wünscht und was bei seinem Abschiedsspiel am morgigen Freitagabend so passieren könnte, verrät er im Interview.

SPORTBUZZER: Hallo Reinhold, 26 Jahre Blau-Weiß Schenkendorf und jetzt ist Schluss. Nenne uns deine Beweggründe!

Reinhold Günther: Zum einen möchte ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Gerade da wir aktuell auch noch am Haus bauen sind. Zum anderen macht das Knie immer mal wieder Beschwerden, so dass mir die Spiele immer mehr zu schaffen machen.

Tut es dir besonders weh, die Laufbahn nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga zu beenden?

Ja und nein. Man steigt nie gern ab, allerdings konnten wir die Ausfälle in der Rückrunde einfach nicht kompensieren, so dass wir zurecht abgestiegen sind. Da in Schenkendorf ein Umbruch ansteht, tut der Neuanfang in der Kreisliga wahrscheinlich auch ganz gut.

Was machst du jetzt nach deiner Laufbahn?

Ich bleibe weiter sportlich, nur ohne Fußball. Ich spiele regelmäßig Badminton und fahre aktuell viel Rad.

26 Jahre Schenkendorf! Du hattest damals viele Angebote den Verein zu verlassen und auf Landesebene zu spielen. Was bewog dich zu bleiben?

So viele Angebote waren es nicht. Trotzdem war für mich das Spielen mit meinen Freunden immer wichtiger. Gerade weil ich durch das Studium und später die Arbeit nur sehr selten zum Training kommen konnte. Grundsätzlich bin ich auch kein Mensch der vielen und schnellen Veränderungen.

Dein nun ehemaliger Mitspieler Robert Krummrey sagt, du wärst sein Vorbild. Macht dich das stolz sowas zu hören?

Na klar macht mich das stolz, gerade von so einem feinen Kerl. Ich drücke ihm die Daumen das er wieder fit wird und vielleicht noch mit dem Fußball weiter machen kann. Es wäre wirklich schade für ihn und den gesamten Verein, wenn er nicht mehr spielen kann.

Schenkendorf
Jubelbild der Schenkendorfer nach einem Sieg in der Kreisoberliga mit Reinhold Günther (oben rechts). © Verein
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Erzähle uns welche Erfolge deine schönsten waren im Trikot von Blau-Weiß?

Da fallen mir natürlich die zwei Aufstiege im Männerbereich ein. Außerdem konnten wir in der Jugend auf Kreisebene viele Erfolge erringen und sogar Mannschaften aus höheren Klassen ärgern. Immerhin schafften wir es bis ins Landespokalhalbfinale gegen Energie Cottbus.

Gibt es Personen die du danken möchtest?

Natürlich allen Mitgliedern im Verein, die durch Ihre ehrenamtliche Arbeit das Fußball spielen in Schenkendorf ermöglichen. Vor allem auch den Trainern und Mitspielern, die mich lange begleitet haben.

Wie werden sich die Schenkendorfer ohne dich in der kommenden Spielzeit schlagen? Welche Erwartungen hast du?

Ich hoffe Sie schlagen sich gut. Ich werde mir das ein oder andere Spiel anschauen. Vor allem soll der Spaß am Spiel wieder zurück kommen. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden.

Am Freitag findet nun um 19 Uhr auf dem Sportplatz in Schenkendorf Dein Abschiedsspiel statt. Mit welchem Gefühl gehst Du in diesen Abend?

Ich freue mich darauf und hoffe wir haben einen schönen Abend. Ich denke es wird "wetterbedingt" die ein oder andere "Trinkpause" geben, wenn ihr wisst was ich meine.

Wird es Reinhold Günther jemals nochmal in Verbindung mit Fußball geben?

Die Verbindung wird bleiben, aber auf dem Platz eher nicht.

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