01. Mai 2022 / 11:00 Uhr

Relegation: Das steht Dynamo Dresden nun bevor

Relegation: Das steht Dynamo Dresden nun bevor

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
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Trainer Guerino Capretti tröstet Abwehrchef Tim Knipping. Gemeinsam müssen sie nun über die Relegation die Liga halten.
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Am 20. und 24. Mai geht es für die Schwarz-Gelben in zwei Endspielen um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Gegen wen es geht, steht noch nicht fest. Aber es gibt eine eindeutige Tendenz.

Dresden. ​Zum dritten Mal nach 2011 und 2013 bestreitet Dynamo Dresden in dieser Saison die Relegationsspiele zwischen zweiter und dritter Liga. In beiden Fällen hatten sich damals am Ende die Schwarz-Gelben jeweils gegen den VfL Osnabrück durchgesetzt, den Ex-Club ihres kaufmännischen Geschäftsführers Jürgen Wehlend. Einmal durften sie aufsteigen, beim zweiten Mal in der Liga verbleiben. Wer diesmal der Gegner wird, steht noch nicht fest – klar ist seit dem Sonnabend nur, dass es nicht erneut die Osnabrücker werden.

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Momentan spricht einiges dafür, dass sich die Sportgemeinschaft mit dem derzeitigen Drittliga-Tabellendritten 1. FC Kaiserslautern messen muss. Die Pfälzer haben zwar einen Punkt Rückstand auf Braunschweig, aber im Gegensatz zu den Niedersachsen nicht zwei ausstehende Spiele, um ihre Bilanz aufzupolieren, sondern nur noch eins. Ihrerseits abgefangen werden können sie nur noch durch den TSV 1860 München, der allerdings fünf Zähler weniger auf dem Konto und zwei Spiele hat.

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Wenn es so kommt, würde Dynamo am 20. Mai bei den „Roten Teufeln“ auf dem Betzenberg gastieren. Das alles entscheidende Rückspiel gibt es dann aber unabhängig vom Gegner am 24. Mai im Rudolf-Harbig-Stadion. Anstoß für beide Flutlicht-Partien, die im Fernsehen auf Sat1 und Sky live übertragen werden, ist um 20.30 Uhr.

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Allerdings gibt es analog zum Europapokal nun auch in der Relegation keine Auswärtstorregel mehr. Bei Gleichstand nach Hin- und Rückspiel würde der Sieger an der Lennéstraße per Verlängerung bzw. durch Elfmeterschießen ermittelt werden. Sperren gelten übrigens fortlaufend zum Regelspielbetrieb. Mit Platzverweisen sollte die SGD in den Ligaspielen also vorsichtig sein. Vor allem aber sollte sie sich aufs Siegen besinnen. Denn nach dem 1:1 vom Sonnabend gegen Regensburg wartet Dynamo seit nunmehr 15 Spielen auf den ersten Rückrunden-Dreier.