17. Oktober 2021 / 20:14 Uhr

Remis im Stadtduell: SC Rapid gleicht gegen Phönix Lübeck II spät aus

Remis im Stadtduell: SC Rapid gleicht gegen Phönix Lübeck II spät aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hielt seinen Laden im zweiten Durchgang dicht: Rapid-Schlussmann Moritz Mecker.
Hielt seinen Laden im zweiten Durchgang dicht: Rapid-Schlussmann Moritz Mecker. © 54°/König
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In der Süd-Staffel gab es in den Sonntagspartien drei Punkteteilungen

SC Rapid Lübeck - 1. FC Phönix Lübeck II 2:2. Im ersten Durchgang waren die überlegenen Adler nach guten Gelegenheiten in der Anfangsphase in Person von Ibrahim Sweiti in Führung gegangen (34.). Ramazan Acer legte nur kurz darauf das 2:0 nach (36.), mit welchem die Teams in die Kabinen gingen. Rapid kam nach dem Wiederanpfiff besser in die Partie und erzielte in der Schlussphase durch seinen Spielführer Enmanuel Rivera den Anschlusstreffer (80.).

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Die Kasernenbrinker hielten den Druck vor heimischen Publikum im Folgenden hoch und kamen durch Raphael Theiss zum Ausgleich (88.), der sich für den Gastgeber wie ein Sieg anfühlte und mit der FC haderte: "Wir müssen das Spiel schon in der ersten Hälfte entscheiden", so Phönix-Trainer Gabriel Lopes. "Im zweiten Durchgang geben wir das Spiel dann nach und nach aus der Hand. Wenn du dich so dämlich anstellst, ist es kein Wunder, dass es nur einen Punkt gibt, insgesamt ist das Remis aber kein Drama,", befindet der Trainer des nach wie vor von der Tabellenspitze grüßenden Phönix.

Rapid-Coach Christian "Alu" Arp zeigte sich stolz auf die Leistung seiner Jungs: "Wir haben uns nicht versteckt und haben gegengehalten. Wir haben unsere Linie durchgezogen und uns gerade gemacht, uns nicht in die Hose geschissen, das ist mir persönlich sehr wichtig. Klar sind wir momentan auch ein bisschen persönlich gebeutelt, aber genau für diese Situationen haben wir einen großen Kader und wir vertrauen jedem einzelnen Spieler. Gejammert wird nicht. Am Ende war es so, dass mit Peters unser IV und mit Zimmermann ein Spieler aus der Zwoten den Sturm gebildet haben und das es irgendwie, am Ende, auch verdient, gereicht hat. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, das war Fußball mit Herz, was ich immer predige und erwarte. Das wichtigste war, dass wir uns nach den ganzen Turbulenzen der letzten Woche als Verein und als Mannschaft gut verkauft haben. Wir sind daran gewachsen", sagt Arp mit Verweis auf die Geschehnisse um das Punktspiel gegen den SV Hamberge.

Die Süd-Staffel im Überblick:

SV Borussia Möhnsen - TuS Hoisdorf 2:2. Im Duell des Letzten mit dem Vorletzten gab der SV die drei Zähler in der Schlussminute aus der Hand, als der eingewechselte Raphael Reifschneider für Hoisdorf zum Ausgleich traf (90.). Zuvor hatten der Möhnsener Hendrik Siehl (7.) sowie Sefki Yildirim für den TuS (36.) getroffen. Nach dem Wiederanpfiff ging der Gast aus Lauenburg durch Kai Pelz abermals zwischenzeitlich in Front (53.). Durch den Punktgewinn an der Schwarzenbeker Straße verlässt Hoisdorf die Abstiegsränge.

WSV Tansgstedt - SSC Hagen Ahrensburg 0:0. Keine Tore im Gipfeltreffen. Der WSV bleibt als einzige Mannschaft der Staffel weiter ungeschlagen. Im Nacken des Tabellenführers lauern weiter die beiden Stormarner Nachbarn aus Ahrensburg und Bargteheide.


SG Elmenhorst/Tremsbüttel - SSV Pölitz 0:0. Auch in Elmenhorst sahen die 75 Zuschauenden keine Tore. Die SG bleibt durch das Remis im fünften Spiel in Serie ungeschlagen, der SSV fällt auf Rang sieben.