26. August 2019 / 18:06 Uhr

Renato Sanches beim OSC Lille vorgestellt - Spitze gegen FC Bayern: "Wurde nie als Option gesehen"

Renato Sanches beim OSC Lille vorgestellt - Spitze gegen FC Bayern: "Wurde nie als Option gesehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Renato Sanches ließ bei seiner Vorstellung in Lille kaum ein gutes Haar an seinem Ex-Klub FC Bayern.
Renato Sanches ließ bei seiner Vorstellung in Lille kaum ein gutes Haar an seinem Ex-Klub FC Bayern. © imago images / PanoramiC
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Der Wechselwunsch von Renato Sanches hat sich doch noch vor Ende der Transferfrist erfüllt. Am Montag wurde er beim OSC Lille vorgestellt. Dort blickte der Portugiese nach vorne - aber nicht, ohne noch eine Spitze in Richtung des FC Bayern zu verteilen.

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Die Vorstellung von Renato Sanches beim OSC Lille hatte es durchaus in sich. Der Portugiese nutzte die Pressekonferenz beim französischen Erstligisten auch dafür, klare Worte an seinen ehemaligen Arbeitgeber FC Bayern zu richten. "Als ich zu Bayern kam, war ich nicht unbedingt bereit dafür", gestand Sanches ein. Doch der 22-Jährige erklärte auch: "In den folgenden Jahren war ich physisch und mental auf der Höhe. Doch ich wurde nie als Option gesehen." Ein Vorwurf, der unter anderem seinem Ex-Coach Niko Kovac gilt.

Trotz dieser Spitze blickt Sanches nun nach vorne. "Ich möchte nicht mehr an Bayern München denken. Ich wünsche meinen alten Teamkollegen aber alles Gute. Ich habe dort viel gelernt", sagte er. "Aber jetzt konzentriere ich mich nur auf meinen neuen Verein."

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Sanches wollte zu Klub, "der mich braucht"

Der Mittelfeldspieler wollte zu einem Klub wechseln, "der mich braucht" - daher sei seine Entscheidung auf den OSC Lille gefallen. "Ich bin mit meiner Wahl zufrieden", betonte Sanches bei seiner Vorstellung.

Sanches war vor drei Jahren als Toptalent für 35 Millionen Euro von Benfica Lissabon zum FCB gewechselt. Durchsetzen konnte er sich in München nicht. Sein Vertrag lief noch bis zum 30. Juni 2021. Auch wegen der Verpflichtung des 20 Jahre alten Mittelfeldtalentes Michael Cuisance von Borussia Mönchengladbach war der Weg für einen Abschied von Sanches frei. Er unterschrieb in Lille einen Vertrag bis 2024, die Ablöse soll bei rund 20 Millionen Euro liegen.

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Sanches-Abschied beim FC Bayern nicht rühmlich

Der Abschied von Sanches beim FCB war nicht rühmlich. Er hatte sich nach dem 2:2 gegen Hertha BSC zum Liga-Auftakt über seinen Kurzeinsatz öffentlich beklagt. Dafür war er von der Vereinsführung gerügt worden. Zudem schwänzte er ein kurzes Training der Reservisten direkt nach dem Spiel im Stadion, was ihm eine Geldstrafe eintrug, wie Bayern-Coach Kovac einen Tag vor dem Transfer bestätigte.

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