12. Februar 2019 / 11:43 Uhr

HN-Trainer Rene Zampich: „Die Mädels waren einfach Weltklasse“

HN-Trainer Rene Zampich: „Die Mädels waren einfach Weltklasse“

Knut Hagedorn
Märkische Allgemeine Zeitung
Blau-Weiss Hohen Neuendorf siegte beim Berliner Hallen-Masters.
Blau-Weiss Hohen Neuendorf siegte beim Berliner Hallen-Masters. © Privat
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Frauenfußball: Blau-Weiss Hohen Neuendorf gewinnt das Berliner Hallen-Masters, trotz arger personeller Probleme.

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Mächtig stolz zeigte sich Trainer Rene Zampich über seine Fußballerinnen beim Berliner Hallen-Masters, welches die Blau-Weißen aus Hohen Neuendorf eindrucksvoll für sich entscheiden konnten. „Wenn man bedenkt, dass wir arge personelle Probleme hatten, war es ein grandioser Auftritt. Die Voraussetzungen sprachen eigentlich komplett gegen uns, aber die Mädels waren einfach Weltklasse“, jubelt der Coach. Diverse Spielerinnen hatten im Vorfeld abgesagt, auch beim Turnier mussten noch einige Spielerinnen passen.

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In der Schöneberger Sporthalle zeigten die Regionalliga-Frauen aus Oberhavel von Beginn an eine überzeugende Vorstellung und qualifizierten sich souverän nach zwei Siegen und einem Remis gegen Concordia Wittenau (1:0), 1. FC Schöneberg (3:0) und SFC Stern (0:0) für das Viertelfinale. Auch dort blitzte das Potenzial der Zampich-Damen weiter auf, Borussia Pankow wurde klar mit 3:0 bezwungen.

„Taktisch haben wir sehr intelligent agiert, wir sind immer wieder klasse angelaufen bei Ballbesitz des Gegners und haben um jeden Ball gefightet“, freute sich Zampich, der im erfolgreichen Kader auch erstmals die reaktivierten einstigen Zweitligaspiellerinnen Janine Neue und Anne Schäfer mit dabei hatte. Auch im Halbfinale ließ Blau-Weiss wenig anbrennen: Gegen den SC Staaken gelang ein 3:0-Sieg.

Zampich kritisiert Veranstalter

Somit kam es im Finale zum Duell gegen Türkiyemspor Berlin. Für Zampich ein würdiges Endspiel: „Beide Mannschaften waren die stärksten an diesem Tage, umso erstaunlicher, dass bei den persönlichen Ehrungen weder eine Spielerin von uns noch von Türkiyemspor ausgezeichnet wurde“, ärgert er sich. Auch die Finaldauer von zweimal zehn Minuten konnte der Hohen Neuendorfer Trainer nicht nachvollziehen."Nach so einem langen Turnier waren die Mädels platt, da war es völlig Sinnfrei das Endspiel so in die Länge zu ziehen."

In diesem Endspiel führten die Berlinerinnen schnell mit 1:0, doch Jaqueline Pantelmann und Luisa Buchwalder drehten mit Traumtoren die Partie zu Gunsten der Hohen Neuendorferinnen. "So ein Tor wie von Luisa zum 2:1 habe ich selten gesehen. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte nahm sie Kugel gekonnt mit links runter und zog sofort mit rechts ab in den Giebel, geiles Tor", war Zampich voll des Lobes.

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