07. April 2019 / 19:53 Uhr

Rennpferd „Leipzig“ zieht in Berlin die Blicke auf sich

Rennpferd „Leipzig“ zieht in Berlin die Blicke auf sich

Robert Nößler
Leipziger Volkszeitung
Auch wenn es nicht für einen Podestplatz reicht: „Leipzig“ zieht die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich.
Auch wenn es nicht für einen Podestplatz reicht: „Leipzig“ zieht die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. © Gitta Martini
Anzeige

Beim Start der Galoppsaison in Berlin richteten sich am Sonntag die Augen auf einen besonderen Gast aus der Messestadt: Der dreijährige Hengst „Leipzig“ feierte sein Renn-Debüt. Mit dem Ergebnis waren der Trainer und die 90 Mitbesitzer des Rennpferds am Ende nicht unzufrieden.

Anzeige
Anzeige

Berlin. Auch wenn es nicht für einen Podestplatz reichte, die Aufmerksamkeit der rund 10.000 Rennbahnbesucher war „Leipzig“ sicher am Sonntag beim Saisonauftakt in Berlin-Hoppegarten. Der nach der Messestadt benannte, im Scheibenholz trainierte Hengst belegte bei seinem mit Spannung erwarteten Galoppdebüt den siebten Platz. Mit der Entscheidung hatte der von Wladimir Panov gerittene dreijährige Santiago-Sohn zwar nichts zu tun, dennoch war sein Trainer nicht unzufrieden.

DURCHKLICKEN: Das Rennpferd „Leipzig“ zieht in Berlin-Hoppegarten die Aufmerksamkeit auf sich

Das Rennpferd „Leipzig“ zieht in Berlin-Hoppegarten die Aufmerksamkeit auf sich Zur Galerie
Das Rennpferd „Leipzig“ zieht in Berlin-Hoppegarten die Aufmerksamkeit auf sich © Gitta Martini
Anzeige

„Er hat auf alle Fälle noch Luft nach oben“, schätzte Marco Angermann die Premiere des Hoffnungsträgers ein, der auch eine Nennung für das Deutsche Derby am 7. Juli in Hamburg besitzt. „Man hat gemerkt, dass Leipzig noch etwas grün hinter den Ohren ist. Er kam super aus der Box. Danach wurde es aber eng für ihn und er hielt sich im hinteren Feld aus dem Trubel heraus“, analysierte Angermann den Rennverlauf. Der Fuchshengst konnte im Elfer-Feld über 1600 Meter auf der Zielgerade nicht mehr zur Spitze um Favoriten-Sieger Lacento aus dem Stall von Andreas Wöhler (Gütersloh) aufschließen.

30 Mitbesitzer feuerten Leipzig an

„Ich bin mir sicher, dass mehr in ihm steckt. Das Rennen war erst mal wichtig, um erste Erfahrungen zu sammeln“, so Leipzigs Trainer. Rund 30 Mitglieder der 90-köpfigen Besitzergemeinschaft vom Rennstall Scheibenholz waren mit nach Hoppegarten gereist und drückten ihrem Hengst die Daumen, darunter auch Rennbahnchef und Vereinsvorstand Alexander Leip. Ob Leipzig seine Derby-Nennung behält, soll in den kommenden Tagen entschieden werden. Nächster Streichtermin ist der 15. April. Leipzigs zweiter Start ist beim Aufgalopp im Scheibenholz am 1. Mai geplant.

Mehr zum Sport in Leipzig

Jubeln konnte Angermann im fünften Rennen. Mockingjay, der erst im Herbst von Berlin ins Leipziger Quartier gewechselt war, bescherte dem Trainer seinen ersten Saisonerfolg. Im Sattel des fünfjährigen Wallachs saß ebenfalls Wladimir Panov.

ANZEIGE: 50% auf dein Winter-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt