15. Oktober 2017 / 19:15 Uhr

Reserve des VfL Bückeburg verliert gegen SV Türkay Spor Garbsen

Reserve des VfL Bückeburg verliert gegen SV Türkay Spor Garbsen

Sebastian Blaumann
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Immer ist ein Abwehrbein dazwischen: Mohammed Nasef (grünes Trikot) bleibt am Garbsener Verteidiger hängen.
Immer ist ein Abwehrbein dazwischen: Mohammed Nasef (grünes Trikot) bleibt am Garbsener Verteidiger hängen. © ph
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Auch Kabinenpredigt von VfL-Coach, Jan-Werner Schmitz, hilft nicht

Das war der zweite Sieg im zehnten Spiel für den Aufsteiger. Der VfL verpasste dagegen einen Befreiungsschlag. Anstatt sich mit einem Dreier ins Tabellenmittelfeld abzusetzen, bleibt der heimische Bezirksligist nach einer ganz schwachen Vorstellung in der gefährdeten Zone hängen.

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Die erste Hälfte der Bückeburger war desaströs. Keine Laufbereitschaft, keine Zweikampfhärte und eine hohe Fehlpassquote kennzeichneten das VfL-Spiel. So hatte das Team von Trainer Jan-Werner Schmitz nur eine einzige Chance in Durchgang eins, aber Mohammed Nasef (25.) verzog. Die spielfreudigen Gäste zeigten gute Kombinationen und gingen in der 45. Minute verdient mit 1:0 in Führung. Nach einer Freistoßflanke nickte Kadir Sahin ein.

In der VfL-Kabine wurde es laut, Schmitz rüttelte sein Team wach. Und das Bückeburger Spiel wurde nach der Pause etwas besser. Nico Schneckener (55.) und Bastian Schmalkoch (58.) zwangen SV-Keeper Nick Heller aus der Distanz zu zwei Glanzparaden. Danach musste die Partie für vier Minuten unterbrochen werden. Schneckener (60.) verdrehte sich bei einem Foul das Knie und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Von diesem Schock erholte sich der VfL nicht mehr: Garbsen war gnadenlos effektiv, tauchte zweimal vor dem VfL-Tor auf und traf zweimal. Niyazi Sarier (70.) und Okan Demirsoy (87.) erhöhten auf 0:3. Dazwischen hatte der VfL gegen eine müde wirkende Garbsener Elf zwei gute Möglichkeiten zu verkürzen, aber Rabia Khodr (82.) und Mohammed Nasef (83.) scheiterten am starken SV-Keeper Nick Heller.

„Wir haben nur reagiert, fast nichts zustande gebracht. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so schlecht spielen können“, sagte Schmitz.

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VfL II: Spilker, Lars Büsing, Khodr, Voß (63. Pascal Büsing), Nasef, Battaglia, Fofana, Mensching, Steininger, Su (46. Schmalkoch), Schneckener (63. Burczyk)

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