16. Februar 2020 / 10:49 Uhr

"So darf man nicht verlieren": TSV Burgdorf II von Potsdam teilweise vorgeführt

"So darf man nicht verlieren": TSV Burgdorf II von Potsdam teilweise vorgeführt

Uwe Serreck
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der Burgdorfer Joshua Thiele (Mitte) deutet auf das Spielgerät.
Der Burgdorfer Joshua Thiele (Mitte) deutet auf das Spielgerät. © Thomas Bork
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Die TSV Burgdorf II hat das Heimspiel gegen den 1. VfL Potsdam mit 32:39 verloren. Schlimmer als die bloße Niederlage war für Heidmar Felixson allerdings die Art und Weise des Zustandekommens. "Damit werden wir uns beschäftigen müssen", sagte der Trainer angesichts der mageren Leistung seines Teams.

Die TSV Burgdorf II hat es durch die 32:39 (17:19)-Heimniederlage gegen den 1. VfL Potsdam verpasst, ihren Vorsprung auf die Abstiegsplätze der 3. Liga Nord-Ost auszubauen. Als Jannes Krone auf 32:35 (55.) verkürzte, hofften die 215 Zuschauer in der Gudrun-Pausewang-Halle noch auf eine Wende. Doch die vom früheren Burgdorfer Daniel Deutsch trainierten Gäste nutzten die Zeitstrafe gegen Joel Wunsch mit vier Treffern brutal aus.

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Plausch der alten Kollegen nach dem Spiel

„Wir hätten noch sechs Stunden spielen können und heute nicht mehr gewonnen“, sagte Felixson nach dem Spiel. Mit seinem ehemaligen Mannschaftskameraden Daniel Deutsch – beide gehörten 2009 zum Burgdorfer Zweitligateam, dass in der Relegation gegen die TSG Friesenheim den Aufstieg in die Bundesliga schafften – plauderte der Isländer hinterher noch bei einem Kaltgetränk.

Bilder vom Handball-Spiel der 3. Liga Nord-Ost zwischen der TSV Burgdorf II und dem 1. VfL Potsdam

Jannes Krone sucht den Abschluss für die TSV Burgdorf II. Zur Galerie
Jannes Krone sucht den Abschluss für die TSV Burgdorf II. ©

Für die Abwehrleistung seiner Mannschaft hatte er weniger freundliche Worte: „Wir haben nie Zugriff bekommen und keinen Zweikampf gewonnen. Potsdam hat uns teilweise vorgeführt.“

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Dabei führte die TSV durch Joel Wunsch mit 5:3 (7.). Obwohl gegenüber der Niederlage in Rostock neben Krone und Joshua Thiele und auch Spielmacher Veit Mävers wieder dabei war, bekam Potsdam Oberwasser und ab dem 6:7 (11.) liefen die Jungrecken hinterher.

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„Potsdam hat einen Sahnetag erwischt“, zollte Felixson den Gästen Respekt für ihren Torwirbel. Weil auch die TSV im Angriff in der Folge ihre Chancen nutzte, lieferten sich beide bis 27:29 (46.) einen Schlagabtausch, doch am Ende war Potsdam zu stark.

Zur Tagesordnung wird Felixson trotzdem nicht übergehen. „So darf man nicht verlieren. Damit werden wir uns mit beschäftigen müssen.“ Die Mannschaft darf sich also auf eine härtere Trainingswoche einstellen.