08. Dezember 2022 / 21:58 Uhr

Zahlen, Daten, Fakten: Wie es in Premier League, Bundesliga & Co. nach der WM weitergeht

Zahlen, Daten, Fakten: Wie es in Premier League, Bundesliga & Co. nach der WM weitergeht

René Wenzel
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In vielen europäischen Top-Ligen rollt der Ball nach der WM noch in diesem Jahr.
In vielen europäischen Top-Ligen rollt der Ball nach der WM noch in diesem Jahr. © Getty Images (Montage)
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Die in der Bundesliga aktiven Profis genießen eine deutlich längere Pflichtspielpause als die Kollegen in den anderen europäischen Topligen. Während in Deutschland erst am Ende der dritten Januar-Woche wieder der Ball rollt, müssen die Spieler in England, Spanien und auch Frankreich noch in diesem Jahr wieder ran.

Die Klub-Mannschaften befinden sich aktuell in einer ungewöhnlich langen Winterpause. Aufgrund der Weltmeisterschaft in Katar rollte der Ball beispielsweise in der Bundesliga zum letzten Mal am 13. November. Weiter geht es erst am 20. Januar mit dem Topspiel zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern. Bis dahin machen die Spieler Urlaub, befinden sich mit ihren Teams im Trainingslager oder gehen den Feinschliff auf dem eigenen Trainingsgelände an. Von so einer langen Pflichtspielpause ist in vielen anderen europäischen Ländern nichts zu spüren.

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In der Premier League ist der erste Spieltag nach der WM bereits am 26. Dezember geplant. Am traditionellen Boxing Day sind Top-Teams wie Spitzenreiter FC Arsenal, die Tottenham Hotspur oder auch der FC Liverpool gefordert. Es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass einige WM-Finalisten nur acht Tage nach dem Endspiel in Katar schon wieder mit ihren Klubs auf dem Platz stehen müssen. Neben den zahlreichen Premier-League-Profis, die bei der WM im Einsatz sind, könnte dies auch auf den niederländischen Nationalspieler Noa Lang zutreffen. Der Offensivstar trifft in der belgischen Jupiler Pro League, die schon am 23. Dezember mit drei Partien startet (alle ohne mögliche WM-Finalspieler), mit dem FC Brügge am zweiten Weihnachtstag auf OH Leuven.

Die reguläre Saison geht aber nicht nur in England und Belgien noch in diesem Jahr weiter: Auch in der französischen Ligue 1 (28. Dezember) und der spanischen La Liga (29. Dezember) stehen Partien Ende 2022 auf dem Spielplan. Die Brasilianer Neymar und Co. beispielsweise müssten bei einem Finaleinzug mit Brasilien nur zehn Tage nach dem WM-Endspiel mit Paris Saint-Germain gegen Racing Straßburg antreten. In Spanien ist die Liga mit Blick auf die vielen Nationalspieler des FC Barcelona und Real Madrid etwas rücksichtsvoller mit dem eng getakteten Terminkalender umgegangen. Die Liga startet zwar schon am 29. Dezember, die Königlichen müssen aber erst einen Tag später bei Real Valladolid antreten. Die Barca-Stars bekommen noch einen Tag mehr Pause und spielen zum Restart direkt das Stadtduell gegen Espanyol – 13 Tage nach dem WM-Endspiel.

In Italien startet die Saison erst im Januar

Erst im neuen Jahr geht es neben der Bundesliga auch in der Serie A weiter. Zwei Wochen vor dem Auftakt in Deutschland stehen in Italien die ersten Partien an. Dabei stellt die Liga trotz der verpassten WM-Teilnahme der Squadra Azzurra noch einige WM-Teilnehmer. Die beiden Milan-Profis Theo Hernàndez und Olivier Giroud sind noch mit Frankreich im Einsatz, Teamkollege Rafael Leão steht mit Portugal im Viertelfinale. Von Rivale Juventus Turin sind noch die drei Brasilianer Bremer, Danilo und Alex Sandro sowie der Franzose Adrien Rabiot in Katar am Start. Inter Mailand schaut bei den Niederländern Denzel Dumfries und Stefan de Vrij sowie bei dem Kroaten Marcelo Brozovic und dem Argentinier Lautaro Martinez noch genau hin. Für alle geht es am 4. Januar mit dem 16. Spieltag in der Serie A weiter.

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Bei einem Blick in die Welt des Fußballs und den möglichen Klub-Start von Cristiano Ronaldo fällt besonders der frühe Restart in Saudi-Arabien auf. Die Saudi Pro League nimmt den Spielbetrieb bereits drei Tage vor dem WM-Finale (15. Dezember) wieder auf. Der angeblich neue Verein von Ronaldo, Al-Nassr FC, ist einen Tag später bei Al-Raed gefordert. Da der Vertrag des portugiesischen Superstars erst ab dem 1. Januar 2023 laufen soll, würde er noch mindestens drei Spiele verpassen, bevor er am 5. Januar sein Debüt gegen Al-Tai geben könnte. Ob es überhaupt soweit kommt, steht allerdings weiter in den Sternen. Eine etwaige Einigung mit Al-Nassr wurde von "CR7" jedenfalls dementiert.

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