01. April 2021 / 08:26 Uhr

Revanche geglückt! HC Elbflorenz demontiert Lübeck-Schwartau

Revanche geglückt! HC Elbflorenz demontiert Lübeck-Schwartau

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Lukas Wucherpfenning hatte einen großen Anteil am Elbflorenz-Auswärtssieg in Lübeck.
Lukas Wucherpfenning hatte einen großen Anteil am Elbflorenz-Auswärtssieg in Lübeck. © Matthias Rietschel/Archiv
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Die Dresdner Handballer überraschen im Norden mit einem 32:18-Kantersieg in Lübeck. Besonders Lukas Wucherpfennig war gut drauf und erzielte zwölf Treffer.

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Dresden. Die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz sind weiter auf Erfolgskurs und setzen sich in der Spitzengruppe der Liga fest. Nach den Siegen gegen Aue und Hüttenberg haben die Dresdner am Mittwochabend im Top-Duell beim VfL Lübeck-Schwartau einen überraschend hohen 32:18-Kantersieg (15:8) gefeiert. Damit revanchierten sich die Schützlinge von Trainer Rico Göde eindrucksvoll für die knappe Hinspiel-Niederlage und verdarben den favorisierten Gastgebern den erhofften zehnten Heimsieg.

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Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten erneut Kapitän und Torhüter Mario Huhnstock (12 Paraden) und ein glänzend aufgelegten Lukas Wucherpfennig heraus. Von Beginn an diktierten die Gäste aus einer sicheren Defensive heraus das Geschehen auf der Platte. Schon nach neun Minuten konnten sich die Gäste mit 5:2 absetzen. Während nun bei den Göde-Männern so gut wie alles gelang, unterliefen den Hausherren immer wieder leichte Fehler, die die Elbestädter eiskalt bestraften. Als Nils Kretschmer in seiner alten Heimat in der 15. Minute zum 9:4 traf, war das schon eine deutliche Führung, die die Dresdner bis zur Halbzeit sogar noch ausbauen konnten. Dass sie dabei nur acht Gegentreffer zuließen, war überragend.

Und auch nach dem Seitenwechsel knüpften die Männer um Mario Huhnstock nahtlos an diese Leistung an. Als die Gäste in der 41. Minute schon mit 21:12 vorn lagen, waren die Messen gegen einen völlig überforderten Kontrahenten an diesem Tag gelesen. Am Ende wurde es für die Norddeutschen ein wahres Debakel, was sie so sicherlich kaum erwartet hätten. Für die Dresdner geht es nun schon am Sonnabend daheim gegen Schlusslicht Fürstenfeldbruck weiter.

Elbflorenz-Tore: Wucherpfennig 12/3, Kretschmer 4, Dumcius 3, Emanuel, Stavast, Greß, Vanco, Quade, Kasal je 2. Thümmler 1.