24. April 2022 / 19:09 Uhr

Richter-Doppelpack: Werderaner FC siegt souverän in Klosterfelde

Richter-Doppelpack: Werderaner FC siegt souverän in Klosterfelde

Rainer Goldbach
Märkische Allgemeine Zeitung
Torjäger Patrick Richter erzielte in Klosterfelde seine Saisontreffer Nummer 28 und 29.
Torjäger Patrick Richter erzielte in Klosterfelde seine Saisontreffer Nummer 28 und 29. © Oliver Schwandt/Archivbild
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Brandenburgliga: Die Rumpfelf des Werderaner FC stellte bereits zur Pause die Weichen auf Auswärtssieg.

SG Union Klosterfelde – Werderaner FC Viktoria 0:3 (0:2). Tore: 0:1 Tim Steuk (9.), 0:2, 0:3 Patrick Richter (23., 58.). Zuschauer: 175.

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Nach der enttäuschenden Niederlage in Eisenhüttenstadt hatte sich Klosterfelde von Cheftrainer Steffen Borkowski getrennt. Für ihn übernahm Floria Gerber, bisher Trainer der zweiten Mannschaft, die sportliche Verantwortung. Bei den Blütenstädtern saß Martin Nitzsche nach überstandener Erkrankung wieder auf der Bank. Die Werderaner starteten furios in die Partie und gingen schon nach neun Minuten in Führung. Tim Steuk zog aus 20 Metern ab und traf zur 1:0-Führung. Auch in der Folgezeit dominierten die Gäste, erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten gegen eine instabile Defensive der Unioner. In der 23. Minute erhöhte Patrick Richter auf 2:0. Kurz darauf vergaben die Wandlitzer die Möglichkeit zum Anschlusstreffer - bei ihrer einzigen Chance im ersten Spielabschnitt. Da das Nitzsche-Team zum Teil klarste Möglichkeiten nicht nutzen konnte, blieb es für die Unioner beim glücklichen 0:2-Pausenstand.

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Abgesehen von einem Lattenschuss der Unioner änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht viel. Werders Defensive stand sicher und im Angriff entschied Richter mit seinem 29. Saisontor das Spiel (58.). Dabei blieb es, da die Chancenverwertung der Viktorianer deutlich zu wünschen übrig ließ. „Wir haben gegen eine verunsicherte Mannschaft, die in der Abwehr offen war wie ein Scheunentor, sehr viele Möglichkeiten ausgelassen. Abgesehen von der ungenügenden Chancenverwertung war ich hochzufrieden, auch mit der Einstellung meiner Mannschaft. Der sehr kleine Kader hat gut funktioniert,“ so ein zufriedener Cheftrainer aus Werder.

Werderaner FC Viktoria: Spangenberg – Lietz, Morack, Eichhorn – Sommer (74. Muschter), Steuk, Albrecht, Schulze, Günel – Richter, Kornemann (88. Paulick).

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