10. Januar 2019 / 08:41 Uhr

"Richtig Feuer drin": Profis des VfL Wolfsburg geben sich auch mal auf die Socken 

"Richtig Feuer drin": Profis des VfL Wolfsburg geben sich auch mal auf die Socken 

Tim Lüddecke
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Wolfsburgs Sportdirektor Marcel Schäfer gefällt die Arbeitseinstellung seiner Profis.
Wolfsburgs Sportdirektor Marcel Schäfer gefällt die Arbeitseinstellung seiner Profis. © Boris Baschin
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Im Trainingslager in Almancil geraten die Spieler des VfL Wolfsburg auch schon mal aneinander. Sportdirektor Marcel Schäfer findet's gut: "Das zeigt mir, dass die Jungs gewinnen wollen."

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Dass die Stimmung im Trainingslager „gut“ ist, wie Spieler und Verantwortliche unisono festgestellt haben, ist angesichts der aktuellen Tabellensituation (und des Wetters) keine große Überraschung. Das heißt aber nicht, dass es in den Trainingseinheiten in Almancil auch stets harmonisch zu geht.

Denn hin und wieder kracht es in den Zweikämpfen der VfL-Profis ganz schön. Und dann kommt es auch vor, dass zwei Spieler Stirn an Stirn voreinander stehen, mal mit mehr, mal mit weniger Spaß. So herrschte etwa bei Renato Steffen und Maximilian Arnold Uneinigkeit darüber, ob ihr Duell um den Ball ein Foul war. „Zwischendurch ist es auch ein bisschen hitzig“, sagt der Schweizer, zu dessen Markenzeichen ohnehin eine recht giftige Spielweise zählt.

Marcel Schäfer: Seine Karriere beim VfL Wolfsburg

Felix Magath holte Marcel Schäfer im Sommer 2007 für 1,2 Millionen Euro von 1860 München zum VfL Wolfsburg Zur Galerie
Felix Magath holte Marcel Schäfer im Sommer 2007 für 1,2 Millionen Euro von 1860 München zum VfL Wolfsburg ©
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Sportdirektor Schäfer sieht förderliche Arbeitseinstellung

Doch Steffen findet: „Das ist gut so, weil wir manchmal nicht damit zufrieden sind, wie wir spielen. Und, weil wir uns stetig verbessern wollen.“ Auch Sportdirektor Marcel Schäfer hält diese Arbeitseinstellung seiner Spieler für förderlich: „Es ist richtig Feuer drin. Es gibt kleine Nickligkeiten, wenn mal zwei mit der Stirn aneinandergeraten. Das zeigt mir, dass die Jungs gewinnen wollen. Auch, wenn es nur ein Trainingsspiel ist. Ich finde das richtig gut.“

„Wir lachen sehr viel miteinander“

Bislang lief aber alles in vernünftigem Rahmen ab. „Es ist kein Problem, auch mal was auf die Socken zu bekommen, man darf nur nicht unfair sein“, so Steffen, „und wenn es wirklich hart auf hart kommt, würden die Trainer schon eingreifen. Wir probieren einfach, uns zu pushen.“ Und im Anschluss an die Einheiten sind etwaiger Streit ohnehin meistens wieder beigelegt. „Wir lachen sehr viel miteinander.“

Schäfer sieht diese Leidenschaft jedenfalls als Indiz dafür, dass „die Truppe lebt – und das hat sich in der Hinrunde auch auf dem Platz widergespiegelt“. Geht es allein danach, müsste man sich für die Rückrunde auch keine Sorgen machen...

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