04. Mai 2019 / 12:37 Uhr

Richtungsweisendes Spiel: Eintracht Braunschweig reist zum VfR Aalen 

Richtungsweisendes Spiel: Eintracht Braunschweig reist zum VfR Aalen 

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Eintracht Braunschweig will auch beim VfR Aalen jubeln - und dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher kommen. 
Eintracht Braunschweig will auch beim VfR Aalen jubeln - und dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher kommen.  © imago images / Joachim Sielski
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Macht Eintracht Braunschweig am Wochenende einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt? Die Löwen treten am Sonntag um 14 Uhr beim bereits feststehenden Absteiger VfR Aalen an.

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„Klar kann man sagen, dass es für sie um nichts mehr geht, aber vielleicht liegt ja darin die Tücke“, warnt Eintracht-Trainer André Schubert davor, die Partie als Selbstgänger zu sehen – und ergänzt: „Man neigt ganz schnell dazu, dass man auf die Tabelle schaut und dann Punkte verteilt. Letztlich haben die Aalener aber nie den Eindruck gemacht, dass sie sich hängen lassen.“

Auch deshalb verspricht der Coach: „Wir werden sie nicht unterschätzen.“ Denn: „So weit sind wir von ihnen auch nicht entfernt, dass wir locker oder überheblich dorthin fahren können.“

Drei Punkte könnten entscheidend sein

Ein Dreier beim VfR könnte dafür sorgen, dass die beiden letzten Saisonspiele deutlich stressfreier als erwartet laufen. Denn mit einem Sieg hätten die Blau-Gelben die im Winter als Vorgabe genannten 44 Punkte erreicht. Bei optimalem (und nicht völlig unrealistischem) Verlauf des Spieltages könnte der Vorsprung auf einen Abstiegsrang bei noch zwei ausstehenden Partien fünf Zähler betragen – allerdings könnten zusätzlich auch noch drei Mannschaften zwischen Braunschweig und Platz 17 stehen. Heißt: Dann müssten vier Teams bis zu fünf Punkte auf die Eintracht gutmachen. Rechenspiele.

Für die ist Braunschweigs Trainer Schubert nach wie vor nicht zu haben. Er befasst sich vor allem mit dem Gegner und natürlich mit der Frage, welche Elf er ins Rennen schickt. Klar ist: Robin Becker wird nach dem Freispruch erster Klasse beim DFB-Bundesgericht wieder spielen. „Er ist ein absoluter Stabilisator, einer unserer besten Verteidiger“, lobt Schubert den Abwehrmann.

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Bär und Düker in der Startelf?

Ebenfalls ziemlich sicher sein, am Sonntag auflaufen zu dürfen, kann Marcel Bär. Für den Angreifer ist es eine besondere Partie, er wechselte im Winter von Aalen nach Braunschweig – beim Hinspiel-2:2 traf er doppelt für den VfR. Schubert: „Ich gehe davon aus, dass er sehr motiviert sein wird. Aber weniger gegen seinen alten Verein, sondern für uns.“

Als Bankdrücker musste Julius Düker zuletzt stets auf seinen Einsatz warten, dabei gelang ihm in Heimspielen die erstaunliche Serie von drei Last-Minute-Treffern, die jeweils ein Remis brachten. Fast genauso ungewöhnlich: Bei allen drei Toren hatte vor ihm zuletzt Niko Kijewski als Mitspieler den Ball berührt (Flanke, Einwurf, Ecke). „Er ist für uns Woche für Woche ein Startelf-Kandidat“, sagt Schubert über Düker. Möglicherweise bekommt der ja diesmal von Beginn an eine Chance – es wäre sein erster Startelf-Einsatz seit dem 10. Februar.

Das sind die nächsten Spiele von Eintracht Braunschweig in der 3. Liga:

37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  Zur Galerie
37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  ©
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