25. November 2019 / 22:59 Uhr

Riesenfrust bei Hannover 96: Marc Stendera durchlebt wahnsinnige acht Minuten

Riesenfrust bei Hannover 96: Marc Stendera durchlebt wahnsinnige acht Minuten

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Erst Jubel pur, dann purer Frust: Marc Stendera wird erst vor Freude von Marvin Bakalorz begraben, dann vom Schiedsrichter mit Gelb-Rot vom Feld geschickt (kleines Bild).
Erst Jubel pur, dann purer Frust: Marc Stendera wird erst vor Freude von Marvin Bakalorz begraben, dann vom Schiedsrichter mit Gelb-Rot vom Feld geschickt (kleines Bild). © imago images/Jan Huebner
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Was für verrückte Minuten in der HDI-Arena: In der Schlussphase avancierte der kurz zuvor eingewechselte Marc Stendera mit einem Traumtor in den Knick vermeintlich zum Helden des Abends, doch sein Treffer wurde zu Recht aberkannt. Stendera war dermaßen erbost, dass er schließlich mit Gelb-Rot vom Platz flog.

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Es hätte ein perfekter Schachzug vom neuen 96-Trainer Kenan Kocak werden können. In der 84. Minute - beim Stand von 1:2 aus Hannover-Sicht gegen Darmstadt 98 - wurde Spielmacher Marc Stendera eingewechselt. Nicht mal drei Minuten später brach im Stadion großer Jubel aus - Stendera markierte den vermeintlichen 2:2-Ausgleich durch ein absolutes Traumtor. Das Debüt von Kocak schien zumindest teilweise gerettet.

Thomsen touchiert entscheidend

Doch, was dann folgte, gab es so im Profifußball wohl noch nie: Der Videobeweis schaltete sich ein und wies Schiedsrichter Martin Thomsen auf einen Regelverstoß hin. Vor Stenderas Schuss aus rund 25 Metern flankte Genki Haraguchi den Ball zum 23-Jährigen. Unglücklicherweise wurde die Haraguchi-Flanke noch von Schiedsrichter Thomsen touchiert. Und genau da liegt das Problem. Denn nach einer neuen Regel ist der Referee keine Luft mehr - bei jeder Berührung seinerseits muss es Schiedsrichter-Ball geben.

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Das Tor wurde aberkannt - und 96 stand dumm da. Die Regelauslegung ist natürlich korrekt, doch für die Roten ist es unheimlich bitter. Marc Stendera wollte die Entscheidung nicht wahrhaben, beschwerte sich lautstark und sah zunächst die gelbe Karte (88.). Das Spiel lief weiter.

Nur vier Minuten später - in der Nachspielzeit - regte sich der 96-Spielmacher über eine weitere Schiedsrichter-Entscheidung auf und trat die Eckfahne um. Daraufhin zeigte Thomsen Stendera die zweite gelbe Karte und schickte ihn vorzeitig zum Duschen (90.+2). Das dürfte ein Acht-Minuten-Einsatz sein, den man so schnell nicht wieder vergisst...

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