07. Februar 2022 / 16:55 Uhr

Rippenbruch bei Mvibudulu: BSG Chemie greift nach weiteren Verletzungen zum Notfallplan

Rippenbruch bei Mvibudulu: BSG Chemie greift nach weiteren Verletzungen zum Notfallplan

Jens Fuge
Leipziger Volkszeitung
Der verletzte Stephane Mvibudulu verlässt mit Physiotherapeut Alireza Hamzehian das Spielfeld im Alfred-Kunze-Sportpark.
Der verletzte Stephane Mvibudulu verlässt mit Physiotherapeut Alireza Hamzehian das Spielfeld im Alfred-Kunze-Sportpark. © Christian Modla
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Die Leutzscher können mit der sportlichen Entwicklung in der Regionalliga sehr zufrieden sein, haben Babelsberg geschlagen und den Klassenerhalt (fast) sicher. Wenn die vielen Verletzten und Ausfälle auf Grund von Corona nicht wären. So versuchen die Verantwortlichen jetzt, eine Spielgenehmigung für Julien Latendresse-Levesque zu bekommen.

Leipzig. Bei Chemie Leipzig könnte man nach dem vierten Sieg in Folge rundum glücklich sein. Nach dem überzeugenden 3:1 gegen Babelsberg hat man den Klassenerhalt so gut wie sicher in der Tasche, die Mannschaft funktionierte prächtig und kompensiert sogar schwerwiegende Ausfälle. Doch die Realität sieht etwas gedämpfter aus.

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Auch Surek drei Monate außer Gefecht

Zu sehr hadert man mit dem anhaltenden Verletzungspech. Stürmer Stephané Mvibudulu war gerade wieder richtig in Tritt gekommen, da war es auch schon wieder vorbei. Kurz vor der Halbzeit musste er nach einem Zusammenprall ausgewechselt werden, wurde wegen starker Schmerzen ins Krankenhaus gefahren und gleich dortbehalten. „Ich habe mir einen Rippenbruch zugezogen, muss einige Tage hierbleiben“, berichtet der Stürmer aus dem Krankenzimmer.

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Auch Lucas Surek, wegen Herzmuskelproblemen fast drei Monate außer Gefecht, war eben wieder auf dem Weg zu alter Form, als er sich bei Tasmania die Schulter ausrenkte. „Das dauert jetzt sicher noch zwei, drei Wochen“, tat er auf der Tribüne kund. Immerhin will Philipp Wendt, wegen ähnlicher Probleme seit Wochen nicht dabei, nach einer erneuten Untersuchung Ende der Woche langsam wieder einsteigen. So wie auch Manu Wajer, der am Montag erstmals wieder trainiert.

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Notfallplan mit Latendresse-Levesque

Weil Torwart Benny Bellot noch mindestens gegen Meuselwitz (Mittwoch, 19 Uhr) wegen Corona-Quarantäne aussetzen muss, sondiert Chemie nun alle Möglichkeiten. Es wird derzeit versucht, eine Spielgenehmigung für den ehemaligen Stammtorwart Julien Latendresse-Levesque zu bekommen, der seit neuestem als Torwarttrainer bei den Leutzschern aktiv ist. Mit „Latte“ auf der Bank soll das kurzzeitige Manko behoben werden, denn die „U23“ braucht ihren Hüter Vincent Raschdorf selbst dringend.