10. November 2019 / 15:14 Uhr

In stillem Gedenken: Joachim Löw und Witwe Teresa besuchen Grab von Robert Enke

In stillem Gedenken: Joachim Löw und Witwe Teresa besuchen Grab von Robert Enke

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Die Bundesliga ist vereint im stillen Gedenken an den früheren Nationalkeeper Robert Enke. An dessen Grab in Empede fanden sich Bundestrainer Joachim Löw und Enkes Witwe Teresa ein.
Die Bundesliga ist vereint im stillen Gedenken an den früheren Nationalkeeper Robert Enke. An dessen Grab in Empede fanden sich Bundestrainer Joachim Löw und Enkes Witwe Teresa ein. © imago images/Jan Huebner/Robert Enke Stiftung
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Bundestrainer Joachim Löw hat zehn Jahre nach dem Tod von Robert Enke gemeinsam mit Enkes Witwe Teresa einen Kranz am Grabmal des ehemaligen Nationaltorwarts niedergelegt, der seinem Leben im Alter von 32 Jahren ein Ende gesetzt hatte.

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Die Bundesliga erinnert an Robert Enke - und den tragischen Tod des einstigen Nationaltorhüters vor zehn Jahren. Auch Bundestrainer Joachim Löw ist am Todestag mit den Gedanken bei seinem früheren Weggefährten, der seinem Leben vor genau zehn Jahren ein Ende setzte. Gemeinsam mit Enkes Witwe Teresa besuchte der 59-Jährige das Grab Enkes in Empede bei Hannover.

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Der DFB-Coach legte mit Teresa Enke einen Kranz am Grab nieder, auf der Schleife steht das Wort "Unvergessen". Unter Löw hatte Enke zwischen 2007 und 2009 seine acht Länderspiele absolviert. "Es bedeutet mir viel, dass ich, aber selbstverständlich auch die Stiftung, in den vergangenen Tagen so viel Unterstützung erhalten habe", sagte Teresa Enke. "Depression ist eine Krankheit und sie ist behandelbar."

Depression: Robert Enke starb vor zehn Jahren - Bundesliga erinnert sich

Robert Enke hatte sich vor genau zehn Jahren im Alter von 32 Jahren das Leben genommen. Der Torwart hatte im Laufe seiner Karriere mehrere starke depressive Schübe erlitten, wurde jedoch immer wieder gesund und spielte sowohl in der Bundesliga als auch im DFB-Team. Seine Witwe Teresa gründete ein Jahr nach seinem tragischen Tod gemeinsam mit DFB, DFL und Hannover 96 die Robert Enke Stiftung, die sich für Menschen einsetzt, die an Depressionen leiden.

Wir berichten in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden, gibt es Hilfe. Unter der kostenlosen Hotline 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 können Sie anonym mit der Telefonseelsorge sprechen, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnte.

Eine Erinnerung an Robert Enke in Bildern

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