09. Februar 2020 / 10:38 Uhr

Ex-Nationalspieler Robert Huth mit bemerkenswerten Aussagen: Hatte "einfach die Schnauze voll"

Ex-Nationalspieler Robert Huth mit bemerkenswerten Aussagen: Hatte "einfach die Schnauze voll"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Robert Huth hat mit dem Profi-Fußball abgeschlossen
Robert Huth hat mit dem Profi-Fußball abgeschlossen © imago/ZUMA Press
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Der frühere Nationalspieler Robert Huth trauert seiner aktiven Karriere offenbar keine Träne nach und hat mit dem Profi-Fußball abgeschlossen. Der 35-Jährige blickt mit bemerkenswerten Aussagen zurück.

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Für den ehemaligen Nationalspieler Robert Huth hat der Stellenwert des Fußballs rapide abgenommen. Er merke erst jetzt, wie unwichtig der Fußball eigentlich sei, sagte der 35-Jährige dem Tagesspiegel. "Ich gucke kaum noch Fußball", meinte Huth, der im Januar 2019 seine Karriere für beendet erklärt hatte, nachdem er zuvor ein halbes Jahr ohne Verein war. Rückblickend rechnet der frühere Abwehrspieler mit seinem ehemaligen Beruf regelrecht ab.

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Huth, der in England "Sporting Directorship" studiert, ging es während seiner aktiven Zeit irgendwann "auf den Sack, nur noch auf den Job als Fußballer reduziert zu werden". Er habe am Ende der Karriere "einfach die Schnauze voll" vom Fußball gehabt. Huth war 2002 im Alter von 16 Jahren von Union Berlin zum FC Chelsea gewechselt und gewann 2016 mit Außenseiter Leicester City die Meisterschaft in der Premier League.

Huth sieht Akademie-Ausbildungen kritisch

Trotz seiner beachtlichen Karriere würde Huth diesen Schritt heute nicht mehr so vollziehen. "Nicht ohne Ausbildung, nicht ohne Hilfe", sagte der ehemalige Verteidiger, der in England den Spitznamen "The Berlin Wall" inne hatte. Von all den Jugendspielern in den großen Akademien könne letztendlich ein Prozent vom Profi-Fußball leben. "Das erzählt dir natürlich niemand", sagte Huth.

Dass er selbst zum 19-maligen Nationalspieler reifte, verdankt Huth auch Jürgen Klinsmann. Der heutige Coach von Hertha BSC berief den damals in Deutschland fast unbekannten Youngster 2004 in seinem ersten Spiel als Bundestrainer in die DFB-Auswahl. Huth kann sich vorstellen, im Rahmen eines Studiums "für eine Art Praktikum" nach Berlin zu Union oder Hertha zu kommen. Als TV-Experte - wie viele seiner ehemalige Kollegen – sieht er sich hingegen nicht: "Lieber nicht. Ich habe das zweimal gemacht. So viel Spaß macht das wirklich nicht. Es gibt bessere Dinge im Leben."

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