05. November 2020 / 13:52 Uhr

"Gestapelter Unsinn": Ex-Berater von Bayern-Star Lewandowski bestreitet Vorwürfe der Erpressung

"Gestapelter Unsinn": Ex-Berater von Bayern-Star Lewandowski bestreitet Vorwürfe der Erpressung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ich habe Lewandowski niemals erpresst, sagt sein ehemaliger Berater Cezary Kucharski über den Bayern-Star.
"Ich habe Lewandowski niemals erpresst", sagt sein ehemaliger Berater Cezary Kucharski über den Bayern-Star. © (c) dpa-Pool
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Der Ex-Berater von Bayern-Star Lewandowski, Cezary Kucharski, hat die Vorwürfe der Erpressung seines ehemaligen Klienten zurückgewiesen. Ich bin unschuldig und werde das in Kürze beweisen“, sagte der Pole, der zuletzt festgenommen worden war, der Zeitung "Gazeta Wyborcza“.

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Der frühere Berater von Bayern-Fußballstar Robert Lewandowski hat die Vorwürfe der polnischen Staatsanwaltschaft bestritten. "Ich habe Lewandowski niemals erpresst. Die Vorwürfe und das, was sich um mich herum abspielt, sind gestapelter Unsinn. Ich bin unschuldig und werde das in Kürze beweisen“, sagte Cezary Kucharski der polnischen Zeitung Gazeta Wyborcza.

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Kucharski war Ende Oktober in Polen festgenommen worden, wenige Tage später wurde er gegen Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von umgerechnet einer Million Euro wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Staatsanwaltschaft in Warschau verdächtigt ihn, den Spieler des FC Bayern München mit "strafbaren Drohungen“ unter Druck gesetzt zu haben, um 20 Millionen Euro von ihm zu erhalten.

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Wie Kucharski nun in dem Interview sagte, handelt es sich bei seinen Forderungen um Verbindlichkeiten aus der früheren geschäftlichen Zusammenarbeit. Er habe sich deshalb zweimal mit Lewandowski getroffen: einmal im September 2019 in München, ein weiteres Mal in Warschau.

Von Treffen der beiden existieren laut Staatsanwaltschaft Mitschnitte, die als Teil des Beweismaterials dienen. Die Ermittler in Polen behandeln den 32 Jahre alten Lewandowski als Geschädigten in der Sache. In einem Statement der Staatsanwaltschaft hatte es geheißen, die Forderungen des Ex-Beraters an Lewandowski hätten keinerlei Grundlage gehabt, die sich aus den Geschäftsbeziehungen der beiden Männer ergebe.