20. Juli 2022 / 18:56 Uhr

Einst BVB, nun FC Barcelona: Lewandowski und Aubameyang nach acht Jahren wieder vereint

Einst BVB, nun FC Barcelona: Lewandowski und Aubameyang nach acht Jahren wieder vereint

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang werden beim FC Barcelona wieder gemeinsam auflaufen.
Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang werden beim FC Barcelona wieder gemeinsam auflaufen. © Getty Images/IMAGO/Fotostand (Montage)
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Pierré-Emerick Aubameyang und Robert Lewandowski laufen künftig zusammen für den FC Barcelona auf. Ein Blick auf die gemeinsame Zeit der beiden Superstars in der Bundesliga. In Augsburg fing für die damaligen BVB-Stars alles an.

Beim ersten Mal als Pierré-Emerick Aubameyang und Robert Lewandowski gemeinsam für einen Klub aufliefen, ließen sie es gleich richtig krachen. Beim 4:0-Auswärtssieg von Borussia Dortmund am 10. August 2013 beim FC Augsburg erzielte Aubameyang als Rechtsaußen einen Dreierpack bei seinem Bundesliga-Debüt, die einzige BVB-Spitze Lewandowski markierte den anderen Treffer. Beim letzten Mal, als der Gabuner und der Pole im gleichen Trikot auf dem Platz standen, passierte etwas Ungewöhnliches – beide gingen leer aus. Es war der 17. Mai 2014 im Berliner Olympiastadion. "Lewy" stand für den BVB gegen den FC Bayern in der Startelf, "Auba" wurde in der 83. Minute eingewechselt – die Münchner siegten mit Im Finale des DFB-Pokals 2:0 nach Verlängerung.

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Gut acht Jahre später kommt es nun zur Wiedervereinigung der inzwischen ins reife Alter geratenen "Tor-Opas" beim FC Barcelona. Zusammen sind die beiden mittlerweile 66 Jahre alt, Lewandowski wird im August 34. Ihre gemeinsame Bilanz kann sich indes durchaus sehen lassen. In der Saison 2013/2014 war Lewandowski 20-mal erfolgreich – Aubameyang traf immerhin 13-mal, war dabei aber häufig nur Joker und agierte meist auf dem rechten Flügel neben dem gesetzten BVB-Neuner Lewandowski.

Dieser wechselte anschließend zum FC Bayern und lieferte sich in den folgenden vier Spielzeiten ein irres Torjäger-Duell mit dem Dortmunder Konkurrenten. Im ersten Jahr holte zwar Frankfurts Alex Meier (19 Treffer) die Kanone vor Lewandowski (17) und Aubameyang (16), doch danach ging es erst richtig los. Zusammen knipsten die Angreifer in drei Saisons sagenhafte 155-mal. 2015/16 (30 Treffer) und 2017/18 (29) wurde Bayerns Nummer 9 Torschützenkönig, ein Jahr später zog sein Dortmunder Rivale mit einem Doppelpack am letzten Spieltag in Bremen noch vorbei und kam auf 31 Torerfolge.

Es sollte bis heute das letzte Mal gewesen sein, dass die goldene Kanone für den erfolgreichsten Bundesliga-Stürmer an einen anderen ging als an Lewandowski, der in München blieb, während der Gabuner im Januar 2018 für 63 Millionen Euro zum FC Arsenal wechselte – im vergangenen Winter ging es dann weiter nach Spanien. Auch dort führte er sich (wie einst beim BVB) bei seinem Startelf-Debüt mit einem Dreierpack ein, kommt bislang auf 13 Treffer in 23 Pflichtspielen und ist wieder mal Publikumsliebling.

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Als die Gerüchte um einen Wechsel von Lewandowski zu Barca im April erstmals auftauchten, sagte Geschäftsführer Mateu Alemany: "Pierré-Emerick Aubameyang wird auch in der nächsten Saison Barcelonas Nummer neun sein." Nach der Verpflichtung des Stoßstürmers aus München ist diese Aussage allerdings wohl Geschichte. Spannend, wie Trainer Xavi künftig taktisch in der Offensive plant. "Viel Erfolg! Es war mir eine Ehre mich mit dir zu messen. Nur ein gesunder Wettstreit bringt uns nach vorne", schrieb Lewandowski 2018 auf Twitter in Richtung von Aubameyang. Damals hätte er wohl auch nicht für möglich gehalten, dass die beiden noch mal gemeinsam auf Torejagd gehen werden.

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