07. Juni 2022 / 08:09 Uhr

Lewandowski attackiert den FC Bayern und erneuert Wechselwunsch: "Wo bleiben da Loyalität und Respekt?" 

Lewandowski attackiert den FC Bayern und erneuert Wechselwunsch: "Wo bleiben da Loyalität und Respekt?" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Robert Lewandowski drängt auf einen sofortigen Abschied vom FC Bayern.
Robert Lewandowski drängt auf einen sofortigen Abschied vom FC Bayern. © IMAGO / Sven Simon
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Robert Lewandowski hat erneut bekräftigt, den FC Bayern ein Jahr vor dem Ende seines Vertrages verlassen zu wollen. Gegenüber einem polnischen Anbieter forderte der Top-Stürmer von seinem aktuellen Arbeitgeber zudem "Loyalität und Respekt" ein.

Der abwanderungswillige Bayern-Star Robert Lewandowski hat beim Poker um seinen Wechsel nachgelegt. Beim polnischen Anbieter OnetSport bekräftigte der Weltfußballer seinen Wechselwunsch und sagte: "Ich will mehr Emotionen in meinem Leben." Polens Nationalmannschaftskapitän und sein Berater Pini Zahavi hatten zuletzt erklärt, das Thema Bayern München sei für Lewandowski beendet. Der Angreifer soll einen Wechsel zum FC Barcelona anstreben.

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Jetzt sprach der 33-Jährige detailliert über seine momentane Gefühlswelt: "Sie wollten mir nicht bis zum Ende zuhören. Etwas in mir ist erloschen. Und es ist unmöglich, darüber hinwegzusehen. Selbst wenn du professionell sein willst, kannst du es nicht wiedergutmachen." Zudem deutete Lewandowski an, dass ein Wechselverbot seitens des Klubs einem undankbaren Verhalten gleichkäme: "Wo bleiben da Loyalität und Respekt?" Er sei immer bereit gewesen und habe acht schöne Jahre hier verbracht.

Hoeneß geht weiterhin von einem Lewandowski-Verbleib aus

Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte am Montag erklärt, dass er davon ausgehe, dass Lewandowski bleibe. "Ich glaube, es wird sehr intensiv an der neuen Mannschaft gebastelt, und wenn das alles kommt, was sie mir die Woche vorgestellt haben, dann sehe ich eine gute Chance, dass wir nächstes Jahr eine attraktive Mannschaft haben - mit Robert Lewandowski", sagte der 70-Jährige dem TV-Sender Sport1.

Der frühere Vereinspräsident plädierte dafür, bei dem Stürmerstar auf eine Erfüllung seines bis 30. Juni 2023 laufenden Vertrages zu drängen, wenn es für den Bundesliga-Rekordtorschützen keinen Ersatz gibt. "Und dann muss man sehen, ob er nächstes Jahr ablösefrei geht oder vielleicht sogar noch mal verlängert, das weiß ja kein Mensch", meinte Hoeneß.

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