07. Oktober 2019 / 19:34 Uhr

Nachnominiert von DFB-Coach Joachim Löw: Das ist Freiburg-Star Robin Koch

Nachnominiert von DFB-Coach Joachim Löw: Das ist Freiburg-Star Robin Koch

Constantin Paschertz
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Robin Koch startete seine Profi-Karriere bei Eintracht Trier. Von hier ging es zum 1. FC Kaiserslautern und 2017 weiter zum SC Freiburg - nun wurde er für den DFB-Kader nominiert. 
Robin Koch startete seine Profi-Karriere bei Eintracht Trier. Von hier ging es zum 1. FC Kaiserslautern und 2017 weiter zum SC Freiburg - nun wurde er für den DFB-Kader nominiert.  © imago images / Montage
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Robin Koch mischt mit dem SC Freiburg aktuell die Bundesliga auf. Am Montag wurde er von Bundestrainer Joachim Löw in den Kader der Nationalmannschaft berufen. Der SPORTBUZZER stellt den jungen Abwehrmann vor.

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Robin Koch könnte am Mittwoch gegen Argentinien sein Debüt in der A-Nationalmannschaft feiern. Nach der Teilnahme an der Europameisterschaft 2019 mit der U21 des DFB, folgte am Montag seine erste Nominierung in die A-Nationalmannschaft. Doch wer ist der junge Freiburg-Profi eigentlich? Der SPORTBUZZER stellt ihn vor.

Robin Koch: Der Löw-Neuling ist ein ehemaliger Roter Teufel

Koch spielt seit 2017 beim SC Freiburg und pendelt zwischen Innenverteidigung und defensiven Mittelfeld hin und her. Seine Wurzeln hat Robin Koch in der Pfalz. In Kaiserslautern ist er geboren und beim 1. FC Kaiserslautern hat er seine ersten Schritte im Fußball gemacht. Über den SV Dörbach ging es für ihn 2009 zu Eintracht Trier. Sechs Jahre lang durchlief er dort die Jugendmannschaften und wechselte dann zurück zum 1. FCK. Bei den Roten Teufeln schaffte er 2016 den Sprung aus der zweiten Mannschaft ins Profiteam. Nach dem Abstieg in Liga drei, folgte ein Jahr später schon der Transfer ins Breisgau zum SC Freiburg.

Der DFB-Kader für die Spiele gegen Argentinien und Estland

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Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) ©
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Die Stationen Trier und Kaiserslautern stehen auch in Harry Kochs Lebenslauf. Robins Vater verteidigte zwischen 1995 und 2003 auf dem Betzenberg, dann folgte der Wechsel zur Eintracht, wo er bis zu seinem Karriereende 2006 blieb. In die Nationalelf schaffte es der Vater nie. Dementsprechend stolz ist er auf den Sohnemann. "Er hat mich am Nachmittag angerufen und davon erzählt. Man ist da schon stolz, wenn der Junge das erreicht. Von der Planung her war es natürlich unsere Hoffnung, dass er irgendwann in der Nationalmannschaft spielt."

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Beim SC Freiburg trumpfte Robin Koch schon in der vergangenen Saison als variabel einsetzbarer Defensivstratege auf und wurde Dreh- und Angelpunkt im System von Christian Streich. „Robin ist noch ein sehr junger Spieler, der sich in den letzten zwei, drei Jahren kontinuierlich entwickelt hat“, sagt Harry Koch über seinen Sohn. Freiburgs Sportdirektor Klemens Hartenbach beschrieb ihn als "hoch veranlagt". Mittlerweile hat Robin Koch 33 Einsätze in der Bundesliga und im DFB-Pokal für Freiburg vorzuweisen. Aktuell mischt er mit den Freiburgern die Liga auf und steht überraschend auf Tabellenplatz vier der Bundesliga. Sein rasanter Aufstieg setzt sich mit der Nominierung für die A-Nationalelf jetzt fort.

Neu im A-Team, aber beim DFB kein Unbekannter

Beim DFB kennen sie Robin Koch bereits bestens. Unter Stefan Kuntz debütierte er am 12. Oktober 2018 in der EM-Qualifikation gegen Norwegen. Vier weitere Einsätze und die Teilnahme an der Europameisterschaft folgten, wo Koch und seine Kollegen Silber gewannen. Nach Klostermann, Tah, Henrichs, Serdar, Maxi Eggestein, Dahoud, Waldschmidt und Amiri ist Koch nun der neunte Vize-Europameister, der von Jogi Löw schon einmal in die A-Mannschaft berufen wurde.

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