02. Juni 2019 / 16:58 Uhr

Robin Pfeifer zerlegt den Pritzwalker FHV

Robin Pfeifer zerlegt den Pritzwalker FHV

Rainer Goldbach
Märkische Allgemeine Zeitung
Robin Pfeifer fehlt dem FSV Babelsberg 74 im Heimspiel gegen Borgsdorf.
FSV-Vierfach-Torschütze Robin Pfeifer © Verein
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Landesliga Nord: Der FSV Babelsberg 74 feiert gegen die als Absteiger feststehenden Prignitzer einen Kantersieg.

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FSV Babelberg 74 - Pritzwalker FHV 8:0 (3:0). Tore: 1:0 Paurl Unger (8.), 2:0 Tom Jakobczyk (17.), 3:0 Robin Pfeifer (35.), 4:0 Robin Pfeifer 60.), 5:0 Victor Lochmann (76.), 6:0 Robin Pfeifer (79.), 7:0 Oliver Seidel (84.), 8:0 Robin Pfeifer (90.).

Das Kähne-Team nutzte gleich seine ersten beiden Möglichkeiten. So stand es nach 17 Minuten 2:0 für die Gastgeber, die ihr erstes Pflichtspiel auf dem neu angelegten Kunstrasenplatz bestritten. Zunächst traf Paul Unger im Nachfassen, den Schuss von Christoph Brandt konnte Marcus Damerius nur nach vorne abwehren. In der 17. Minute war Tom Jakobczyk nach einem langen Ball von Dennis Zenthöfer, das Spielgerät sprang vom Innenpfosten des langen Ecks ins Netz, erfolgreich. In der Folgezeit sahen die 25 Zuschauer ein verteiltes Feldspiel, bei dem die Prignitzer keinerlei Torgefahr ausstrahlten. Da machten es die Babelsberger besser.

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Nachdem Robin Pfeifer zunächst das Tor verfehlte, erhöhte er In der 35. Minute auf 3:0. Nach einer Kombination über die rechte Seite lief er in die Eingabe von Brandt und stellte das Halbzeitergebnis her. In der 55. Minute forderte Jan Eßmann den eingewechselten Alexander Sterz, der den Ball zur Ecke ablenkte, das erste und gleichzeitig auch letzte Mal. Fünf Minuten später scheiterte D. Zenthöfer mit einem Distanzschuss vom Strafraumeck zunächst an Damerius, der abprallen lassen musste. Pfeifer war zur Stelle und erhöhte auf 4:0. Mit Victor Lochmann wechselte Jan Kähne in der 68. Minute einen Spieler ein, der mit seiner Schnelligkeit mit der gegnerischen Abwehr Katz und Maus spielte.

Schiedsrichter beendet Partie vier Minuten zu früh

Lochmann war es auch, der nach Zuspiel von Pfeifer zum 5:0 gegen eine Mannschaft traf, die kaum noch etwas dagegenzusetzen hatte. Dem 6:0, dieses Mal legte Lochmann auf Pfeifer ab, folgte das 7:0, das Oliver Seidel nach einer Ecke von Brandt und Kopfballverlängerung von Pfeifer aus kurzer Distanz am langen Pfosten erzielte. Den Deckel setzte Pfeifer drauf, der sich in der 90. Minute für das präzise Zuspiel von Unger mit seinem vierten Tor bedankte. Danach beendete Schiedsrichter Sebastian Rother, der offensichtlich die Pritzwalker vor einem zweistelligen Ergebnis bewahren wollte, die Partie vier Minuten zu früh.

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Der sonst eher kritische Kähne, der mit dem Spiel und vor allem mit dem Ergebnis zufrieden war, resümierte wie folgt: „Wir haben in der ersten Halbzeit zum richtigen Zeitpunkt die ersten beiden Tore gemacht und haben den Gegner anschließend deutlich dominiert. In den letzten 25 Minuten waren die Pritzwalker, die nun als Absteiger feststehen, psychisch und physisch am Ende. Ich kann mich nicht erinnern in der Liga einmal so hoch gewonnen zu haben.“ Ronny Roth, Trainer der Gäste, sprach von einem Neustart in der Landesklasse mit einem im wesentlichen unveränderten Team.

FSV Babelsberg 74: Sommer (46. Sterz) – P. Unger, Zieschank, Fangmann, Gerhardt, Jakobczyk (68. Lochmann) – D. Zenthöfer, Seidel – Brandt, Pfeifer, Lerbs.

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