10. Februar 2022 / 15:33 Uhr

Nächste Machtdemonstration im Eiskanal: Deutsche Rodel-Staffel rast erneut zu Gold

Nächste Machtdemonstration im Eiskanal: Deutsche Rodel-Staffel rast erneut zu Gold

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Natalie Geisenberger unterwegs auf der Olympia-Bahn in Peking.
Natalie Geisenberger unterwegs auf der Olympia-Bahn in Peking. © imago images/Eibner Europa
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Die deutsche Mixed-Staffel rodelt beim Team-Wettbewerb der Olympischen Winterspiele in Peking erneut zur Goldmedaille. Die deutsche Rodel-Mannschaft war in Peking so erfolgreich wie noch nie in der Olympia-Geschichte.

Mit der besten Bilanz der Geschichte haben die deutschen Rodler die Winterspiele von Peking abgeschlossen und Natalie Geisenberger zur deutschen Rekord-Olympiasiegerin gekrönt. Die 34-Jährige ist nach dem Team-Triumph am Donnerstag sechsmalige Rodel-Goldmedaillengewinnerin. Die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt siegten ebenfalls zum sechsten Mal bei Winterspielen. Einsitzer Johannes Ludwig feierte mit dem Team-Gold seinen insgesamt dritten Olympiasieg. Silber ging an Österreich, Bronze gewann Lettland.

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Das Maß der Dinge am Eiskanal von Yanqing nördlich von Peking waren aber die unschlagbaren deutschen Rodler. Mit der maximalen Gold-Bilanz sowie zwei Silbermedaillen lieferte das Team von Cheftrainer Norbert Loch eine nochmal bessere Leistung als bei den Winterspielen von Sotschi 2014 ab. Geisenberger, die schon 2010 in Vancouver Bronze gewann, ließ mit dem abschließenden Team-Gold endgültig Claudia Pechstein hinter sich. Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin wurde in der ewigen Bilanz auch von Wendl/Arlt überholt.

Seit der Einführung des Team-Wettbewerbs 2014 gewann immer nur die deutsche Staffel - immer mit Geisenberger und dem Duo Wendl/Arlt. Bei der Premiere in Sotschi jubelte noch Felix Loch mit. In Pyeongchang und nun in China war der Thüringer Ludwig der bessere Einsitzer.

Im National Sliding Center von Yanqing nördlich von Peking legte Lettland aus dem Kreis der Medaillen-Anwärter mit dem Bahnrekord von 3:04,354 Minuten vor. Österreich konterte, ehe das deutsche Quartett die Bestzeit durch einen Fabellauf von Wendl/Arlt noch auf 3:03,406 Minuten drückte und letztlich 0,080 Sekunden vor der Alpennation lag.

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