29. September 2018 / 20:53 Uhr

Eigentor nach Einwurf: Das ist die Ausrede von Ron-Robert Zieler

Eigentor nach Einwurf: Das ist die Ausrede von Ron-Robert Zieler

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ron-Robert Zieler am Boden - während die Bremer Jubeln. Der Eigentor-Patzer nach dem Einwurf gegen Werder Bremen sorgt für Frust. Nach dem Spiel präsentierte Zieler seine Ausrede.
Ron-Robert Zieler am Boden - während die Bremer Jubeln. Der Eigentor-Patzer nach dem Einwurf gegen Werder Bremen sorgt für Frust. Nach dem Spiel präsentierte Zieler seine Ausrede. © imago/Sportfoto Rudel
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Dieses Eigentor wird er nie vergessen: Gegen Werder Bremen patzt Torwart Ron-Robert Zieler nach einem Einwurf kolossal. Selbst Stuttgart-Trainer Tayfun Korkut ist sprachlos. Nach dem Spiel präsentiert Zieler eine Ausrede für seinen Patzer.

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Über dieses Tor spricht die Bundesliga: Beim Stand von 1:0 für seinen VfB Stuttgart gegen Werder Bremen erlebt Ron-Robert Zieler einen der größten Blackouts seiner Torwart-Karriere. Nach einem Einwurf seines Abwehrspielers Borna Sosa in der 68. Minute verpennt Zieler seinen Einsatz. Der Ball rollt an ihm vorbei, über seinen Spann und ins eigene Tor - eines der kuriosesten Eigentore der Bundesliga-Geschichte. Werder-Stürmer Claudio Pizarro, der am Strafraum gelauert hat, kann die Szenerie kaum glauben und beginnt lauthals vor Freude zu lachen.

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Stuttgart gewann zwar nach der Eigentor-Szene mit 2:1 gegen Werder - doch zu lachen hatte VfB-Keeper Zieler nach dem Spiel nichts. Als er nach seinem Patzer befragt wurde, reagierte der Ex-Nationaltorwart angefressen: "Das ist wieder typisch, dass man das wieder auf die Szene reduziert", sagte er am Sky-Mikrofon direkt nach der Partie. Man wolle die Schuldfrage intern klären. Geradezu trotzig fügte er an: "Ich glaube, ich habe ein sehr gutes Spiel gemacht. Ich bin sehr zufrieden, das war sehr souverän. Wie man so schön sagt: Was man nicht sieht, kann man nicht halten." Er hätte den Einwurf zunächst gar nicht mitbekommen, so seine Ausrede - die auch die TV-Bilder unterlegt. Zieler war vor dem Einwurf-Eigentor mit seinen Stutzen beschäftigt.

Kurios: Werder-Trainer hat Zieler-Eigentor nicht mitbekommen

Bitter: Laut der FIFA-Regel 15 hätte es nur Eckball für Werder Bremen gegeben, wenn Einwerfer Sosa den Ball ohne Fremdberührung ins Tor geworfen hätte - weil Zieler den Ball allerdings noch vor lauter Verzweiflung berührte, wurde korrekt auf Eigentor Zieler entschieden.

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Kurios: Ähnlich wie Zieler hatte auch Werder-Trainer Florian Kohfeld zunächst gar nicht hingeschaut, wie er nach der Partie sagte: "Das war vielleicht Bundesligageschichte und ich Idiot habe nicht hingeguckt. Ich dachte, es kommt ein langer Ball. Deshalb habe ich mich umgedreht, um zu schauen, wie wir für den zweiten Ball stehen." Stuttgart-Trainer Tayfun Korkut war dagegen sauer wegen des Eigentors: "Ich konnte es nicht glauben, als es passiert ist. Ich habe das Gefühl, dass ich alles in meiner Trainerkarriere erleben muss oder soll. So eine Situation darf natürlich nicht passieren."

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