31. August 2022 / 11:41 Uhr

Ronaldo, Gosens, Draxler und Co.: Diese Spieler stehen vor dem Deadline Day im Transfer-Fokus

Ronaldo, Gosens, Draxler und Co.: Diese Spieler stehen vor dem Deadline Day im Transfer-Fokus

René Wenzel
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Cristiano Ronaldo (von links), Robin Gosens und Julian Draxler könnten ihre aktuellen Klubs noch vor dem Ende der Transfer-Periode verlassen.
Cristiano Ronaldo (von links), Robin Gosens und Julian Draxler könnten ihre aktuellen Klubs noch vor dem Ende der Transfer-Periode verlassen. © Getty Images/IMAGO/Sportimage/Buzzi (Montage)
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Das Sommer-Transferfenster 2022 in den europäischen Top-Ligen schließt am Donnerstag. Einige Stars aus der Bundesliga oder auch Premier League werden noch mit anderen Klubs in Verbindung gebracht. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick: Diese Top-Stars könnten zeitnah noch wechseln.

Auch kurz vor Schließung des Transferfensters am Donnerstag bahnen sich zahlreiche Wechsel an. In den großen europäischen Ligen können die Klubs noch bis zum 1. September handeln. Spieler wie Cristiano Ronaldo oder Robin Gosens könnten noch für Transfer-Schlagzeilen sorgen. Der SPORTBUZZER, das Sportportal des RedaktionsNetzwerks Deutschland, blickt auf Stars, die vor dem Deadline Day im Fokus stehen.

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Borna Sosa (VfB Stuttgart): Der 24 Jahre alte Kroate wird nach wie vor bei Atalanta Bergamo aus der italienischen Serie A gehandelt. Sosa habe laut Stuttgarts Sportchef Sven Mislintat klargestellt, "dass er zu hundert Prozent Spieler dieses Klubs ist, wenn es kein Win für Stuttgart gibt. Das ist schon eine sehr geile Aussage." Für den ordentlichen Gewinn sorgt wohl Bergamo kurz vor Ende der Sommer-Transferperiode. Die Schmerzgrenze des VfB für einen Abgang des Linksverteidigers liegt laut Bild bei etwa 20 Millionen Euro. Inter Mailand soll laut italienischen Medien ebenfalls mit in den Poker eingestiegen sein. Dort favorisiere man eine Leihe mit Kaufverpflichtung.

Leandro Paredes (Paris Saint-Germain): Dieser Transfer steht kurz vor dem Abschluss. Für den 28 Jahre alten Argentinier von PSG geht es wohl in Richtung Juventus Turin, wie sein Noch-Trainer Christophe Galtier bereits bestätigte. "Er hat eine Einigung mit Juventus erzielt, eine Mannschaft, auf die wir sehr bald in der Champions League treffen. Sein Kopf ist momentan woanders", hatte der PSG-Coach am Dienstag erklärt. Die beiden Klubs sollen aber aktuell noch über die Ablösesumme verhandeln. Nach dem 40-Millionen-Transfer von Paredes im Sommer 2019, visieren beide Vereine übereinstimmenden Medienberichten zufolge zunächst eine Leihe mit einer Kaufoption in Höhe von etwa 15 Millionen Euro an.

Cristiano Ronaldo (Manchester United): Über keinen Spieler wurden in den vergangenen Wochen mehr Transfer-Gerüchte gestreut als über den portugiesischen Superstar. Die Spur führte zwischenzeitlich sogar auch in die Bundesliga zum FC Bayern und Borussia Dortmund, von wo es aber ziemlich schnell eine Absage gab. Gleiches folgte zuletzt auch vom FC Chelsea, von der SSG Neapel und Ronaldos Ex-Klub Sporting Lissabon. Doch welcher Ausweg bleibt dem 37-Jährigen noch, um weiter in der Champions League dabei sein zu können? Nach beispielsweise Belgien (Transferschluss 6. September), in die Türkei (8. September) oder Portugal (22. September) könnte CR7 auch noch nach dem 1. September wechseln.

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Robin Gosens (Inter Mailand): Der deutsche Nationalspieler wurde mit Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht, wechselt dort aber wohl nicht in diesem Sommer hin. Bayer-Boss Simon Rolfes reagierte gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger auf die Gerüchte: "Es gibt kein Angebot von Bayer und es gibt keine Absicht, ihn zu kaufen." Aber: Schlägt vielleicht ein anderer Klub zu? Der 28-Jährige spielt seit Ende Januar für Inter. Er ist offiziell von Atalanta Bergamo nur ausgeliehen, der Kauf würde im kommenden Sommer fällig.

Pierre-Emerick Aubameyang (FC Barcelona): Die Katalanen müssen aufgrund ihrer hohen Schulden weitere Spieler loswerden. Ein Verkaufskandidat ist der ehemalige BVB-Angreifer Aubameyang. Der FC Chelsea ist laut Berichten in britischen Medien an einer Verpflichtung interessiert. Aubameyang gilt laut Daily Mail als Wunschkandidat von Chelsea-Coach Thomas Tuchel, der den Gabuner schon von 2015 bis 2017 bei Borussia Dortmund trainierte. Am Donnerstag wollen sich angeblich die Chelsea-Verantwortlichen mit den Beratern von Aubameyang treffen, um über einen möglichen Wechsel zu sprechen.

Armine Harit (FC Schalke): Wird der FC Schalke 04 seinen Top-Verdiener Amine Harit kurz vor Ende der Transferfrist doch noch los? Premier-League-Klub Leicester City soll an dem 25-Jährigen interessiert sein. Leicester möchte ein Leihgeschäft, Schalke würde Harit gerne verkaufen. Der marokkanische Nationspieler war in der vergangenen Saison an Olympique Marseille ausgeliehen gewesen und besitzt in Gelsenkirchen noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. Sein Gehalt bei S04 wird auf knapp fünf Millionen Euro pro Jahr geschätzt.

Keylor Navas (Paris Saint-Germain): Die Nummer zwei von PSG zieht es sehr wahrscheinlich in die Serie A. Bereits vor wenigen Wochen gab es das erste Gerücht über einen bevorstehenden Transfer des 35 Jahre alten Torhüters zur SSC Neapel. Der frühere Real-Star aus Costa Rica möchte Einsatzzeiten vor der Winter-WM mit dem deutschen Gruppen-Gegner erhalten. Verschiedene Medien berichten, dass Navas bei Neapel einen Vertrag über zwei Saisons mit einem Jahresgehalt von vier Millionen Euro unterschreiben soll. Aktuell soll es aber noch finanzielle Abstimmungsschwierigkeiten zwischen dem Keeper und PSG geben. Angeblich fordert Navas eine Abfindung, wenn er seinen gut dotierten Vertrag bis 2024 bereits jetzt für einen Transfer aufgibt.

Hakim Ziyech (FC Chelsea): Kommt es zur Amsterdam-Rückkehr des marokkanischen Nationalspielers? Ziyech soll bei Ajax die Lücke von Antony, der wohl zu Manchester United wechselt, füllen. Ziyech reifte beim niederländischen Hauptstadt-Klub zwischen 2016 und 2020 zu einem Top-Star, war in 165 Pflichtspielen an 130 Toren direkt beteiligt. Nach dem 100-Millionen-Abang von Antony in die Premier League, will Ajax wohl einen Teil der Einnahmen an den FC Chelsea überweisen. Über die Summe müssen sich die beiden Vereine noch einig werden. Angeblich sollen die Blues fast die im Sommer 2020 gezahlten 40 Millionen Euro fordern.

Julian Draxler (Paris Saint-Germain): Der 28-Jährige steht in den kommenden Stunden fast schon am Scheideweg seiner Karriere. Sollte sich kein Abnehmer finden, würde er bei Paris Saint-Germain wohl künftig mit der zweiten Mannschaft in der fünften französischen Liga ran müssen. Der Traum des 58-maligen Nationalspielers von der Winter-WM in Katar wäre damit wohl geplatzt. Draxlers größtes Problem bei der Suche nach einem neuen Klub dürfte sein üppiges PSG-Gehalt sein, das andere Vereine vor einem Deal zurückschrecken lässt. Eine Spur führte zuletzt zum neureichen englischen Premier-League-Klub Newcastle United. Wirklich erhärtet wurde diese Spekulation jedoch nicht.

Memphis Depay (FC Barcelona): Der Name des niederländischen Nationalspielers taucht auch immer wieder in der Liste der möglichen Abgänge des FC Barcelona auf. Doch die zunächst gehandelten Vereine wurden bereits aktiv und holten jeweils eine andere Offensiv-Kraft - Manchester United verpflichtete aller Voraussicht nach Antony, Juventus Turin bediente sich in Marseille und lotste Arkadiusz Milik zurück in die Serie A. Verblieben in der "Kandidaten-Liste" sind die Tottenham Hotspur. Die Spur nach London ist aber noch nicht heiß.

Mauro Icardi (Paris Saint-Germain): Der argentinische Nationalspieler spielt wie auch Julian Draxler bei PSG aktuell überhaupt keine Rolle. Paris lässt den Argentinier möglicherweise in Richtung Türkei ziehen. Die französischen Zeitungen RMC Sport sowie die L’Equipe vermeldeten bereits vor wenigen Wochen, dass Galatasaray Istanbul an einer Leihe mit Kaufoption interessiert ist. Offenbar müssen aber noch zwei Details geklärt werden. PSG soll den Berichten zufolge zwei Drittel des aktuellen Gehalts weiter zahlen, zudem hätten die Gala-Gespräche mit dem argentinischen Nationalspieler noch zu keinem Erfolg geführt. Angeblich will der 29-Jährige bis kurz vor Transferschluss weitere Wechsel-Optionen abwarten.

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