10. Februar 2020 / 08:24 Uhr

Anruf von Gladbach-Sportdirektor Max Eberl: Trainer Marco Rose dachte an Entlassung

Anruf von Gladbach-Sportdirektor Max Eberl: Trainer Marco Rose dachte an Entlassung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gladbach-Coach Marco Rose dachte nichts Gutes, als ihn Sportdirektor Max Eberl am Sonntagmorgen angerufen hat. 
Gladbach-Coach Marco Rose dachte nichts Gutes, als ihn Sportdirektor Max Eberl am Sonntagmorgen angerufen hat.  © dpa/imago
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Marco Rose, Trainer von Borussia Mönchengladbach, hat von einem morgendlichen Erlebnis am Sonntag gesprochen, auf das er lieber verzichtet hätte. Allerdings währte die irrtümliche Aufregung nur kurz. Dass Sportdirektor Max Eberl ihn so früh versuchte zu kontaktieren hatte nämlich einen guten Grund. 

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Wenn um 6:15 Uhr das Handy bimmelt und der Name von Max Eberl aufleuchtet, ist das kein gutes Zeichen, dachte sich Marco Rose, der Trainer von Borussia Mönchengladbach. Was könne der Sportdirektor so früh von ihm wollen? "Mein erster Impuls war: Oha!", sagte der 43-Jährige der Bild - und glaubte dabei an eine mögliche Entlassung durch Eberl. Erst kurz darauf ordneten sich seine Gedanken, "Ich dachte mir dann, ein Gespräch über meinen Job kann das jetzt nicht sein..."

Mit seiner Mannschaft steht Rose, der vor der Saison von RB Salzburg nach Gladbach gewechselt war, in der Bundesliga auf Tabellenplatz drei, könnte Borussia Dortmund mit mindestens einem Punkt im Nachholspiel gegen den 1. FC Köln sogar überholen und mit einem Sieg nach Punkten sogar zum Tabellenzweiten RB Leipzig aufschließen. Dass die Gladbacher dieses Spiel noch nicht ausgetragen haben, war übrigens auch der Grund für den morgendlichen Anruf von Eberl.

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Wegen Sturmtief "Sabine" wurde die Ligapartie gegen den Erzrivalen aus Köln abgesagt. Borussen-Mediendirektor Markus Aretz erklärte: "Wir hatten um 5.45 eine Telefonkonferenz mit der Feuerwehr, dem Ordnungsamt und dem Deutschen Wetterdienst und haben dann nach intensiven Beratungen uns dagegen entschieden, noch länger zu warten und das Spiel in Abstimmung mit der Deutschen Fußball Liga abgesagt." Eberl überbrachte Rose die Nachricht. Ein komisches Gefühl sei dann trotz Job-Erleichterung auch die Absage dann für den gebürtigen Leipziger gewesen, "wenn man Spannungen für ein Bundesliga-Spiel und sogar für ein Derby aufbaut. In dem Moment, in dem es abgesagt wird, fühlt sich das nicht so gut an", so Rose.

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Einen Nachholtermin für das Derby gibt es nach wie vor noch nicht. Der 1. FC Köln will die Partie nicht in der Karnevalszeit im Februar austragen. Dies erklärte Sport-Geschäftsführer Horst Heldt am Sonntag. "Wir werden uns gegen einen Termin im Februar aussprechen, weil das nicht in unsere Aktivitäten passt." Über die Neuansetzung der Begegnung wird die Deutsche Fußball Liga im Laufe der nächsten Woche informieren", teilte die DFL bislang lediglich offiziell mit.

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