14. November 2019 / 16:33 Uhr

Rosenthal empfängt Bülten: Puschmann trifft auf seinen Ex-Verein

Rosenthal empfängt Bülten: Puschmann trifft auf seinen Ex-Verein

Nico Schwieger
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Falke Rosenthal (links: Felix Fricke, vorn rechts: Julien Wiegmann) hoffen auf die Punkte im Spiel gegen den Nachbarn BSC Bülten.
Falke Rosenthal (links: Felix Fricke, vorn rechts: Julien Wiegmann) hoffen auf die Punkte im Spiel gegen den Nachbarn BSC Bülten. © Foto: Isabell Massel
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Vor drei Monaten verließ Markus Puschmann den BSC Bülten aufgrund von diversen Differenzen mit der Mannschaft. Doch der Trainer blieb nicht lange ohne Verein. Nachbar Falke Rosenthal sicherte sich seine Dienste als Coach. Nun treffen die Bültener in der 1. Fußball-Kreisklasse erstmals auf ihren Ex-Trainer.

Am zweiten Spieltag konnte Puschmann, damals noch für den BSC an der Seitenlinie, das Hinspiel mit 6:2 gewinnen. Nun will er mit seiner neuen Mannschaft das Derby wieder für sich entscheiden.

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SV Falke Rosenthal – BSC Bülten (Sonntag, 14 Uhr). „Das ist ein Heimspiel und das wollen wir gewinnen“, sagt Puschmann, der allerdings noch nicht weiß, mit welchem Personal er ins Derby gehen kann. „Das entscheidet sich wie immer erst am Sonntag.“ Danach entscheide sich auch erst, wie die Falken in die Partie gehen werden.

Dass Puschmann gegen seinen Ex-Klub antritt, will er nicht an die große Glocke hängen. „Sie gucken auf sich und wir gucken auf uns“, gibt er zu verstehen. Die Bültener sind so langsam wieder in der Spur, das hat auch Puschmann erkannt, weshalb er von einem „schwierigen Spiel“ spricht. Das hat aus seiner Sicht aber nichts mit ihm zu tun: „Sie werden so oder so heiß sein. Ob ich da jetzt Trainer bin, macht glaube ich keinen großen Unterschied“, vermutet der Falke-Trainer.

„Ein Spiel wie jedes andere“

Beim BSC sieht man das ähnlich aus. „Das Spiel gegen Bülten ist ein Spiel wie jedes andere“, meint Coach Kai Werner, „es geht eben um drei Punkte“. Trotzdem könnten einige Spieler gegen den Ex-Trainer vielleicht noch ein kleines bisschen mehr motiviert sein als sonst. Werner erhofft sich einen Vorteil gegenüber Puschmann. „Wir kennen ihn und wissen wie er spielen lässt. Darauf können wir eingehen“, erklärt er. Kontakt zueinander habe es vor dem Duell keinen mehr gegeben.

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Fest steht, dass beide Teams drei Punkte holen wollen. Auch in der Tabelle wäre ein Sieg für beide wichtig. Rosenthal könnte den Abstand auf den Tabellenkeller ausbauen, Bülten den Abstand zum oberen Tabellendrittel verkleinern.

Jedoch steht noch ein kleines Fragezeichen hinter der Begegnung. „Unser Platz ist gerade in der Mitte sehr sumpfig“, bedauert Puschmann, der die Partie sehr gerne über die Bühne bringen möchte. „Keiner will zu viele Nachholspiele mit ins nächste Jahr nehmen. Niemand weiß, ob diese dann unglücklich angesetzt werden.“

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