06. Februar 2017 / 09:04 Uhr

Roßweiner SV gewinnt die Budenzauber-Talenteshow

Roßweiner SV gewinnt die Budenzauber-Talenteshow

Wilko Finke
Leipziger Volkszeitung
Hallenmeisterschaft der Regionalkreisoberliga E-Jugend
Szene aus dem Vorrundenspiel zwischen Eilenburg und Grimma. © Wilko Finke
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RSV-Nachwuchs setzt sich im Finale nach Sechs-Meter-Schießen gegen den 1. FC Lok Leipzig durch.

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Falkenhain. Die Endrunde der Hallenmeister der Regionalkreisoberliga in der Altesklasse E-Junioren gewann der Roßweiner SV. Nachdem das Finalspiel gegen Lok Leipzig in der Falkenhainer Turnhalle 1:1 endete, hatten die Jungs aus dem Altkreis Döbeln beim Schießen vom Punkt (6 Meter) die besseren Nerven. Das kleine Finale gewann der Döbelner SC 1:0 gegen RasenBallsport Leipzig. Im Spiel um Platz fünf bezwang der FC Eilenburg Rotation Leipzig mit 3:0, in der Begegnung um Platz sieben der SSV Markranstaädt den FC Grimma mit 6:2.

In der Gruppe A stand mit dem 3:1 Lok Leipzig mit einem Bein fast schon im Finale, Rotation Leipzig unter Zugzwang. Nachdem RB Leipzig und der SSV Markranstädt nachfolgend nicht trafen, blieb es spannend. Erst recht, als RB mit Lok Leipzig beim 1:1 auch die Punkte teilten. Mit dem 2:0 gegen den SSV Markranstädt warf Rotation den Rettungsanker. Mit dem 1:0 gegen Rotation buchte RB, die jüngste Truppe der Meisterschaft, die Tickets Halbfinale. In das hätte der SSV Markranstädt mit einem Sieg mit drei Toren Vorsprung noch einziehen können. Doch spätestens als gegen Lok Leipzig ein Eigentor fiel, waren die Messen gesungen, stand Lok im Halbfinale.

In der Gruppe B endete das Duell zweier Mannschaften aus dem Altkreis Döbeln 0:0 (Döbeln – Roßwein), mit einem 3:0-Sieg des FC Eilenburg gegen Grimma endete das Muldederby. Die Jungs aus Eilenburg legten 1:0 gegen den Döbelner SV vor. Kassierten aber, nachdem beim Abpraller der Ball unglücklich einen Döbelner vor die Füße fiel, den 1:1-Ausgleich und verpassten die Chance vorzeitig Halbfinalist zu werden. Mit einem 2:1 gegen den FC Grimma, der, weil die Erste zu einem Zwei-Tage-Turnier in Berlin weilte, ersatzgeschwächt antrat, hatte Roßwein alle Trümpfe selbst in der Hand. Und diese gute Ausgangssituation ließ sich die Mannschaft, in welcher der beste Torschütze (eigentlich auch Spieler) und Torwart im Aufgebot stand mit einem noch folgenden 2:0-Sieg gegen Eileburg nicht entgehen. Der Nachwuchs vom Landesligaspitzenreiter FC Eilenburg war noch nicht aus dem Rennen, benötigte aber Schrittmacherdienste der Grimmaer. Die gab es nicht. Mit einem 3:1 sicherte sich Döbeln die Halbfialteilnahme.

RB Leipzig und Roßwein schenkten sich im Überkreuzvergleich nichts. Die Abwehr inclusive Torwart ließ in den einmal zwölf Minuten Spielzeit keine Treffer zu. Beim Schießen vom Strafstoßpunkt (6 meter) prallte der Ball des ersten Leipziger Schützen vom Innenpfosten zurück ins Feld. Beim 3:2 der Roßweiner sprang die Kugel vom Innenpfosten ins Tor.

Keine Tore bekamen die Zuschauer in der schmucken Falkenhainer Sporthalle im 2. Überkreuzbergleich in der regulären Spielzeit zu sehen. Beim Sechs-Meter-Schießen war es vor allem der Lok-Torwart, der zwei Sechsmeter parierte, so wesentlichen Anteil am 3:2-Endspieleinzug hatte.Beim Spiel um Platz sieben liefen drei Grfimmaer beim Stand 3:2 Markranstädt auf das gegnerische Gehäuse. Der SSV-Hüter lief dazwischen, leitete den Gegenangriff, der das 4:2 brachtet, ein. Danach war bei den Muldentalern die Luft raus – Endstand 6:2 Markranstädt. Mit drei gut herausgespielten Treffern gewann der FC Eilenburg gegen Rotation Leipzig das Spiel um Platz fünf. Der Döbelner SC scheiterte mit einem Drehschuss am RB-Hüter. Auf der anderen Seite wurde ein Heber großartig pariert. Das rasante Spiel pegelte sich auf Strafstoßscheißen ein. Dazu kam es nicht, weil der RB-Schlussmann den Ball verdribbelte und ein DSC-Spieler diesen nur noch ins leere Tor bugsieren musste. Danach kam Döbeln unter Druck, hielt dem aber aus, siegte 1:0 und sicherte sich Bronze im Spiel um Platz drei.

Auch das Endspiel hielt, was es versprach. Erst recht, weil Lok Leipzig eine Eingabe zum 1:0 veredelt hatte. Und so schlecht sah es gar nicht aus. Doch ab und an spielt auch einmal Fortuna mit. Eigentlich hatte der Probstheidaer Hüter den Ball schon unter sich begraben, als dieser plötzlich unter seinem Körper hervorrollerte, den Torschützen vom Diest vor die Füße kullerte und das Spiel 1:1 stand und mit diesem Resultat endete. Vom Punkt sicherte sich Roßwein den Titel der Talenteschau (eigentlich einer inoffiziellen Bezirksmeisterschaft).

Speziell den Namen des Ausnahmetalents Luca Gläsner sollte man sich merken. Erwähnenswert ist noch, dass beim Eilenburger FC mit Stella-Fabienne Hobert das einzige Mädchen dieser Hallenmeisterschaft auflief, die nicht gewechselt wurde, ihren männlichen Kontrahenten in nichts nachstand. Aus spitzem Winkel erzielte sie sogar einen spektakulären Treffer.

Lob gab es auch für Falkenhains Halle. Allerdings mit der Einschränkung, dass in Sachen Sitzgelegenheiten, die es nicht gibt, noch ein Manko besteht.

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